Fußball

Darmstadts Kohfeldt zu Freiheiten: «Bin bei Mario Basler»

Darmstadts Chefcoach Kohfeldt spricht über Freiheiten von Fußballern und darüber, wann er als Trainer auch mal absichtlich wegschaut.

Kohfeldt blickt auf die neue Saison. (Archivbild) Foto: Uwe Anspach/dpa
Kohfeldt blickt auf die neue Saison. (Archivbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Darmstadts Cheftrainer Florian Kohfeldt hat Sympathien für die Ansichten von Fußball-Freigeist Mario Basler und dessen Extravaganz als Profi geäußert. Auf die Frage, ob man heute wie damals der Ex-Nationalspieler während des Trainings in einem Cabrio vorbeifahren, dabei rauchen und dann trotzdem spielen könne, sagte Kohfeldt dem «Kicker»: «In der Ausprägung nicht, aber trotzdem bin ich bei Mario Basler.»

Kohfeldt: Im richtigen Moment mal weggucken

Der 43 Jahre alte Coach plädiert für einen möglichst großen Spielraum bei den verschiedenen Charakteren in der Kabine. «Es gibt für jeden Spieler einen anderen Weg, sich auf ein Spiel vorzubereiten. Was ich bewerte, ist: Wie schafft er es, sein Leistungsmaximum zu erreichen? Und da ist jeder anders. Ich habe in meiner Karriere immer versucht, dass besondere Spieler auch besondere Wege gehen dürfen», erklärte der Trainer.

Das Entscheidende sei die Leistung auf dem Platz. «Sie müssen liefern. Als Trainer musst du es schaffen, auch im richtigen Moment mal wegzugucken, damit ein Spieler seine Besonderheit ausleben kann», sagte Kohfeldt, dessen Club am 8. August (13.00 Uhr) gegen Holstein Kiel in die neue Zweitliga-Saison startet. 

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Basler polarisiert mit seinen Aussagen. (Archivbild) Foto: Christoph Soeder/dpa
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