Gaststätten

Dorfgasthäuser unter Druck: Volltanken oder essen gehen?

Steigende Kosten und fehlende Gäste setzen hessischen Dorfgasthäusern zu. Was Wirte tun, um neue Besucher zu sich aufs Land zu locken.

Auch Dorfgasthäuser kämpfen etwa gegen sinkende Gästezahlen. (Archivbild) Foto: Hannes P Albert/dpa/dpa-tmn
Auch Dorfgasthäuser kämpfen etwa gegen sinkende Gästezahlen. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Kostendruck, Personalmangel, sparsame oder ganz ausbleibende Gäste: Auch die Wirte von hessischen Dorfgasthäusern kämpfen gegen mehrere Probleme. «Die Leute fragen sich "Tanken wir voll oder gehen wir essen?"», erklärt der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gastronomieverbands Dehoga Hessen in Wiesbaden, Gisbert J. Kern, das Dilemma potenzieller Gäste. 

Dorfgasthäuser seien zum einen für das gesellschaftliche Miteinander essenziell und zudem für die Region wirtschaftlich wichtig. Sie bieten Arbeitsplätze, kaufen ihre Produkte etwa beim Metzger oder Käsehaus vor Ort. Zudem sind sie ein wichtiger Bestandteil zur Förderung des Tourismus. Schließlich bevorzugen Spaziergänger, Wanderer und Radler in der Regel Gegenden, in denen sie auch einkehren können. 

Um wieder vermehrt Gäste anzulocken, setzen Wirte auf spezielle Events. Dazu gehören etwa Barbecue-Abende, Poetry-Slams oder Public Viewing etwa bei Sportveranstaltungen wie der vergangenen Fußball-WM.

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