Polizeieinsatz

Festnahme nach Bombendrohung in Lübeck

Eine Bombendrohung legt das Fraunhofer-Institut in Lübeck lahm und löst einen umfangreichen Einsatz aus. Ein Verdächtiger wird weit weg festgenommen.

Einsatz wegen möglicher Bedrohungslage in Lübecker Forschungseinrichtung. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa
Einsatz wegen möglicher Bedrohungslage in Lübecker Forschungseinrichtung. (Symbolbild)

Lübeck (dpa) - Nach der Bombendrohung gegen das Fraunhofer-Institut in Lübeck hat die Polizei einen Verdächtigen in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden festgenommen. In der Wohnung des 38-Jährigen seien Beweismittel sichergestellt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck mit. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sei eingeleitet worden. Weitere Angaben zum Verdächtigen machten die Behörden nicht.

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Am Montag hatte die Polizei die Räume der Forschungseinrichtung durchsucht, nachdem am Mittag telefonisch eine Bombendrohung eingegangen war. Dabei setzten die Beamten auch Spürhunde ein. Das Gebäude wurde geräumt. Der Einsatz dauerte bis in den Abend. Gefunden wurde dabei nichts.