Nationalmannschaft

Flick-Neuling Vagnoman: Liedchen singen ist «kein Problem»

Stuttgarts Josha Vagnoman kommt vor dem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild
Stuttgarts Josha Vagnoman kommt vor dem Spiel im Stadion.

Stuttgart (dpa) - Josha Vagnoman hat keine Angst vor einem möglichen Einstandsritual bei der Fußball-Nationalmannschaft. Noch sei es dazu ohnehin nicht gekommen, sagte der Profi des VfB Stuttgart der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Samstag). «Ein Liedchen zu singen, stellt jedoch kein Problem dar. Das habe ich schon beim VfB und beim HSV hinbekommen.»

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Überraschend war der Rechtsverteidiger als einer von sechs Neulingen für die Länderspiele an diesem Samstag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen Peru und drei Tage später in Köln gegen Belgien nominiert worden. Dass die U21 und die Auswahl von Bundestrainer Hansi Flick enger verzahnt werden sollen, nimmt er als Motivationsschub. «Wir merken, dass auf uns geschaut wird. Das spornt an. Zudem ist es gut, direkt mitzubekommen, dass der Schritt zum Nationalspieler zwar noch groß ist, wir aber recht nah dran sind», sagte der 22-Jährige.

Mit dem Bundesliga-Letzten VfB Stuttgart kämpft Vagnoman gegen den Abstieg, ist aber bei VfB-Trainer Bruno Labbadia oft nur Reservist. Er wolle nun Selbstvertrauen vom Nationalteam mit nach Stuttgart nehmen, sagte Vagnoman. «Beim VfB werde ich mich jetzt aber sicher nicht abgehoben präsentieren oder Ansprüche stellen. Es bleibt die Entscheidung von Bruno Labbadia, ob er mich von Beginn an spielen lässt», sagte der Außenverteidiger: «Doch ganz gleich in welcher Rolle - ich werde alles dafür geben, damit wir nach der Länderspielpause die nötigen Punkte für den Klassenverbleib holen.»