Neues Zuhause für Proficlubs

Frankfurter Multifunktionsarena rückt näher: «Überglücklich»

Ein modernes Zuhause für die Löwen Frankfurt und Skyliners Frankfurt? Darauf warten beide Clubs schon lange. Nun kommt eine neue Multifunktionsarena für Eishockey und Basketball näher.

Die Löwen Frankfurt und Skyliners Frankfurt begrüßen den Beschluss, eine Multifunktionsarena auf dem Gelände des großen Frankfurter Fußballstadions zu bauen. Foto: Arne Dedert/dpa
Die Löwen Frankfurt und Skyliners Frankfurt begrüßen den Beschluss, eine Multifunktionsarena auf dem Gelände des großen Frankfurter Fußballstadions zu bauen.

Frankfurt/Main. (dpa/lhe) - Der Eishockey-Erstligist Löwen Frankfurt und Basketball-Bundesligist Skyliners Frankfurt haben die Grundsatzentscheidung der Stadtverordnetenversammlung, eine Multifunktionshalle zu bauen, als «historischen Tag» sowie «historischen Moment» bezeichnet.

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Die Stadtverordneten hatten am Donnerstag dem Beschluss zugestimmt, auf dem Gelände des großen Frankfurter Fußballstadions auf der Parkfläche P9 eine Multifunktionsarena zu errichten. Im Sportbetrieb soll die Halle 12.000 bis 13.000 Besucher fassen. Die Baukosten werden aktuell auf rund 256 Millionen Euro geschätzt. Über eine solche Halle wird in Frankfurt schon lange diskutiert. An der Umsetzung fehlte es bisher.

Löwen und Skyliners begrüßen Entscheidung

Aus Sicht der Löwen und Skyliners ist die Entscheidung vor allem für die Zukunft richtungsweisend, um national konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Multifunktionshalle würde den beiden Clubs ein modernes Zuhause geben. 

«Wir sind überglücklich, dass die Stadt Frankfurt nun endlich ihr Versprechen einhält, das sie uns bereits im letzten Jahrhundert, in unserem Gründungsjahr 1999, gegeben hat: den Bau einer modernen Spielstätte mit mindestens 10.000 Zuschauerplätzen. Diese Entscheidung kommt keine Sekunde zu früh, sondern auf den allerletzten Drücker», sagte der geschäftsführende Gesellschafter der Skyliners, Gunnar Wöbke.

Stefan Krämer, geschäftsführender Gesellschafter der Löwen, erklärte, dass man endlich das Gefühl habe, dass «wirklich viele Kräfte an einem Strang ziehen».