Obdachlosigkeit

Frankfurter Notunterkunft für Obdachlose vor dem Aus

Die größte Notübernachtungsstätte der Stadt wird bald geschlossen. Die Verkehrsgesellschaft nennt den Grund.

Die Stadt sucht nun nach einer neuen Unterbringungsmöglichkeit. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Die Stadt sucht nun nach einer neuen Unterbringungsmöglichkeit. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Notunterkunft für obdachlose Menschen in einer Frankfurter U-Bahn-Station steht vor dem Aus. Grund sei ein unzureichender Brandschutz, teilte die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mit. Die Kündigung sei wegen der Hitzewelle bisher nicht erfolgt, werde jedoch in den nächsten Tagen ausgesprochen. 

Laut Auskunft des Sozialdezernats der Stadt ist die Unterkunft in der B-Ebene der Station Eschenheimer Tor die größte Notübernachtungsstätte in der Stadt. «Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, kurzfristig andere Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren. Außerdem suchen wir natürlich nach einer Alternative zum Eschenheimer Tor», erklärte die Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne). Das Notquartier besteht seit Ende 2018.