DFB-Pokal

Frankfurts Pokal-Hoffnung: Rückenwind für die Bundesliga

Bisher läuft es für Eintracht Frankfurt noch nicht rund. Ein Sieg im DFB-Pokal beim Liga-Konkurrenten Hamburger SV könnte die Hessen beflügeln.

Im Pokal beim HSV will Adi Hütter mit Eintracht Frankfurt jubeln. Foto: Bernd Thissen/dpa
Im Pokal beim HSV will Adi Hütter mit Eintracht Frankfurt jubeln.

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt will sich mit einem Erfolgserlebnis im DFB-Pokal Selbstvertrauen für die Bundesliga holen und gleichzeitig eine Chance auf einen internationalen Wettbewerb wahren. «Es ist ein ungemein wichtiges Spiel. Ein Sieg könnte extrem beflügeln», sagte Eintracht-Coach Adi Hütter vor dem Zweitrundenduell am Dienstagabend (18.00 Uhr/Sky/RTL) beim Hamburger SV. 

Noch immer ist der Pokalwettbewerb der kürzeste Weg zur Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison. Das weiß auch Hütter, daher fordert er Basics wie Leidenschaft, Intensität und Aggressivität von seinen Spielern. «Der Pokal ist in Frankfurt sehr wichtig. Im Vergleich zur Meisterschaft kann man, wenn man ausscheidet, nichts mehr korrigieren. Von daher ist die Bedeutung allen bewusst», sagte der Österreicher. 

Erstes von zwei Duellen innerhalb weniger Tage

Im Duell der Bundesligisten, welches in der Liga nur wenige Tage später am Sonntag in Frankfurt erneut stattfindet, erwartet Hütter einen engen Fight. «Es ist ein eigener Wettbewerb, ein K.o.-Spiel. Wenn man in der 2. Runde gleich einen Bundesligisten auswärts bekommt, ist das schon sehr brisant. Am Ende des Tages geht es darum, eine Runde weiterzukommen», sagte der 56-Jährige. 

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Der Coach freut sich auf das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison. «Ich denke, es sind sehr besondere Spiele, Kampfspiele auch. Jede Situation kann entscheidend sein, jeder Fehler. Am Ende des Tages sollte sich die Qualität durchsetzen», sagte er. Er sei überzeugt, dass sein Team in der Lage sei, zu gewinnen. 

Personelle Rotation möglich

Grund dafür ist die Leistungssteigerung zuletzt gegen Köln und auch in Dortmund. «Ich habe das Gefühl, dass wir viel besser stehen, dass es harmonischer ist, dass wir gemeinsam versuchen, zu verteidigen», resümierte Hütter. Offensiv sei jedoch noch ein Haufen Arbeit und Überzeugungskraft nötig. 

Personell kann er weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Möglicherweise wird er etwas rotieren. So könnte auch der kürzlich kritisierte und aus der Startelf verbannte Can Uzun eine neue Chance von Beginn an bekommen. «Wir werden darüber nachdenken, was die beste Option ist», sagte Hütter.