Wetter

Gesundheitsministerin warnt vor Hitzewelle

Hessens Gesundheitsministerin warnt vor den hohen Temperaturen. Das Ministerium gibt Tipps zum Umgang mit der Hitze.

Diana Stolz (CDU) weist auf die gesundheitlichen Gefahren durch starke Hitze hin. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Diana Stolz (CDU) weist auf die gesundheitlichen Gefahren durch starke Hitze hin. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Angesichts der steigenden Temperaturen hat die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz zu «besonderer Vorsicht» aufgerufen. «Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen sind bei Hitze gefährdet. Es ist wichtig, das eigene Verhalten der Temperatur, soweit dies möglich ist, anzupassen», sagte die CDU-Politikerin. 

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Menschen sollten sich demnach in kühlen Räumen aufhalten, körperliche Anstrengung meiden und vor allem nachts oder am frühen Morgen lüften. «Eine kühle Dusche oder ein kühles Bad können zusätzliche Abkühlung verschaffen», hieß es. Leichte Kost und viel Mineralwasser seien wichtig, alkohol- und koffeinhaltige Getränke dagegen weniger geeignet, teilte das Ministerium mit.

Starke Wärmebelastung mindestens bis zum Wochenende

Besonders ältere und pflegebedürftige Menschen müssten geschützt werden und ausreichend trinken. Pflegedienste, Angehörige und Nachbarn sollten auf Anzeichen von Überhitzung achten. Stolz warnte zudem, niemanden bei hohen Temperaturen im Auto zurückzulassen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist in dieser Woche mit einer anhaltend starken Wärmebelastung zu rechnen. Am Mittwoch und Donnerstag könnten weit über 30 Grad erreicht werden. Ab Samstag sollen die Temperaturen wieder leicht sinken, es bleibt aber voraussichtlich warm bei um die 30 Grad.