Belastung durch Hitze

Ministerin warnt vor Hitze – Senioren besonders gefährdet

Die Hitzewelle rollt an: Gesundheitsministerin Stolz ruft zur Vorsicht auf. Welche einfachen Tricks Senioren schützen – und warum auch Nachbarn gefragt sind.

Gerade für ältere Menschen stellt die Hitze eine besondere Belastung dar. (Symbolbild) Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Gerade für ältere Menschen stellt die Hitze eine besondere Belastung dar. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Mit Blick auf die erwartete Hitzewelle in den nächsten Tagen hat Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) die Bevölkerung in Hessen dazu aufgerufen, besonders vorsichtig zu sein. «Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen sind bei großer Hitze gefährdet», warnte Stolz. Das eigene Verhalten müsse, so gut es gehe, den hohen Temperaturen angepasst werden.

Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen zählt die Ministerin: Kühle Räume aufsuchen, körperliche Anstrengung meiden und Fenster bevorzugt nachts oder in den frühen Morgenstunden öffnen. Rollläden und Außenmarkisen helfen, direkte Sonneneinstrahlung fernzuhalten. «Eine kühle Dusche, ein kühles Bad oder feuchte Tücher und Fußbäder können zusätzliche Linderung bringen», empfiehlt Stolz.

Durst nicht mit gezuckerten Getränken oder Alkohol löschen 

Außerdem empfiehlt die Ministerin, auf leichte Kost zu setzen und ausreichend zu trinken, am besten Mineralwasser. Alkohol, koffeinhaltige oder stark gezuckerte Getränke sind weniger geeignet. Beim Schwitzen geht dem Körper auch Salz verloren, was ausgeglichen werden sollte.

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Gerade ältere Menschen müssten ausreichend trinken, betont Stolz. Pflegedienste und pflegende Angehörige, aber auch Nachbarn und behandelnde Ärzte sollten ältere Menschen im Blick behalten.