Haushalt beschlossen: 62 Millionen Euro Fehlbetrag
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die Zinsentwicklung und die Inflation belasten auch den Haushalt der Stadt Frankfurt. Trotz sehr guter Erträge bei der Gewerbesteuer sei der Planungsspielraum deshalb eingeschränkt, erklärte Kämmerer Bastian Bergerhoff (Grüne) nach dem Beschluss des Haushaltes 2023 im Frankfurter Stadtparlament am Donnerstagabend.
Geplant sind demnach Erträge von rund 4,73 Milliarden Euro und Aufwendungen von rund 4,80 Milliarden Euro. Der Fehlbetrag von 62,30 Millionen Euro werde aus den Rücklagen gedeckt, teilte das Dezernat mit.
Investitionen von 823 Millionen Euro sollen in die Bereiche Kampf gegen die Klimakrise, Bildung, Betreuung, Digitalisierung, bezahlbares Wohnen und die Verkehrswende fließen. Da die Stadt wachse, würden zudem zusätzliche 261 Stellen in der Verwaltung geschaffen.