Mutmaßlicher Missbrauch

Heilbronn: Verdacht auf Missbrauch in städtischer Kita

Schlimmer Verdacht: Ein Erzieher in Ausbildung soll Kita-Kinder unangemessen berührt haben. Die Ermittlungen laufen, Details bleiben aus Rücksicht auf die Betroffenen vorerst vertraulich.

Angehende Erzieher steht unter Missbrauchsverdacht (Archivbild) Foto: David Inderlied/dpa
Angehende Erzieher steht unter Missbrauchsverdacht (Archivbild)

Heilbronn (dpa/lsw) - Die Staatsanwaltschaft Heilbronn ermittelt wegen des Verdachts auf Missbrauch mehrerer Kita-Kinder gegen einen angehenden Erzieher. Der Mann soll den Vorwürfen zufolge in dem städtischen Kindergarten mehrere Kinder entsprechend berührt haben, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Heilbronn sagte. Weitere Details, etwa zur Anzahl mutmaßlicher Opfer und zum Verdächtigen, erteilte sie nicht. Das könnte die laufenden Ermittlungen und auch die noch ausstehenden Befragungen gefährden, sagte sie. Zuvor hatte die «Heilbronner Stimme» berichtet.

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Es habe «einen meldepflichtigen Fall» gegeben, sagt eine Sprecherin der Stadt Heilbronn. Nach Bekanntwerden habe man als Kindergartenträger den Angeschuldigten sofort freigestellt. Er befinde sich in Ausbildung und habe im Rahmen seines Praktikums einzelne Tage und Blockpraktika in der betroffenen Kindertagesstätte absolviert. Mit den Familien stehe das Jugendamt in intensivem Austausch. Zum Schutz der Betroffenen wollte sich die Stadt nicht weiter äußern.