Bildung

Hessen lädt ukrainische Jugendliche ein

Ein paar Tage Normalität, Ablenkung vom schrecklichen Krieg: Eine Gruppe ukrainischer Schülerinnen und Schüler besucht auf Einladung des Landes die Partnerschule in Herborn.

Kälte, Raketenangriffe, geschlossene Schulen: Hessen lädt vom Krieg betroffene Jugendliche aus Kiew ein. (Symbolbild) Foto: Robert Michael/dpa
Kälte, Raketenangriffe, geschlossene Schulen: Hessen lädt vom Krieg betroffene Jugendliche aus Kiew ein. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Für eine Auszeit vom belastenden Kriegsalltag lädt die Landesregierung ukrainische Schülerinnen und Schüler aus Kiew nach Hessen ein. Wegen der verheerenden Angriffe Russlands auf die ukrainische Hauptstadt müssen Bewohnerinnen und Bewohner dort zeitweise ohne Wasser, Heizung und Strom auskommen, auch Schulen bleiben geschlossen. 

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Ab dem 25. Januar sind nun zwölf ukrainische Jugendliche im Alter sowie drei Begleitpersonen für eine Woche zu Gast am Gymnasium Johanneum im mittelhessischen Herborn, wie das Kultusministerium mitteilte.

«Die Schülerinnen und Schüler besuchen das Lyceum 241, das in der besonders von den russischen Angriffen betroffenen Kiewer Innenstadt liegt», hieß es. Das Gymnasium Johanneum ist die Partnerschule des Lyceum 241. «Mit dieser Einladung möchten wir einigen der besonders betroffenen Jugendlichen aus Kiew für ein paar Tage ein Stück Normalität ermöglichen», erklärte Kultusminister Armin Schwarz (CDU). Neben dem Unterricht sind unter anderem Ausflüge zu Museen und gemeinsamer Sport geplant.