Hochwasser

Hochwasserlage in Hessen entspannt sich weiter

Wiesbaden (dpa/lhe) - Aufgrund des Wetters mit wenig Niederschlägen entspannt sich die Hochwasserlage in Hessen weiter. Am Montagmorgen waren nur noch an vier Pegeln Meldestufen überschritten, wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden mitteilte. Betroffen waren in Südhessen der Unterlauf der Kinzig und die Nidder sowie an der nördlichen Grenze zu Niedersachsen der Pegel Bad Karlshafen/Weser. In den kommenden Tagen soll die Lage sich weiter entspannen.

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In den vergangenen Wochen gab es laut HLNUG auch in Hessen eine angespannte Hochwasserlage. An über 50 Pegeln waren Meldestufen überschritten worden. An acht Pegeln war die höchste Meldestufe 3 erreicht worden.

Meldestufe 1 bedeutet randvolle Gewässer, kleinere Ufer werden überschwemmt. Bei Meldestufe 2 gibt es laut HLNUG-Definition ein «größeres Hochwasser», das ufernahe Grundstücke überflutet und vereinzelt Keller überlaufen lässt. Ab Meldestufe 3 werden bebaute Gebiete im größeren Umfang überflutet und es kann zu Sperrungen von überörtlichen Verkehrsanbindungen kommen.

Am Dienstag und am Mittwoch soll es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) trocken bleiben.