Darts Super League

Hopp kann sich Alltagsjob neben dem Darts-Sport vorstellen

Bei Max Hopp läuft es sportlich seit Jahren nicht. 2023 spielte er nur noch auf der Challenge-Tour, quasi der zweiten Darts-Liga. Der früher als Wunderkind gehandelte Profi erwägt ein Umdenken.

Bitburg (dpa) - Der frühere deutsche Primus Max Hopp kann sich vorstellen, neben dem Darts-Sport zukünftig einen weiteren Beruf auszuüben. «Es ist schon so, dass man ein Stück weit von dem Eingespielten lebt. Ich habe schon ein Polster und in den guten Jahren das Geld gespart, aber ja, es kann durchaus die Situation sein, dass ich mich damit befasse: Alltagsjob und nur noch Donnerstag bis Sonntag Darts spielen», sagte Hopp der Deutschen Presse-Agentur. «So eine Kaffeepause mit Kollegen, das kenne ich gar nicht. Auch darüber mache ich mir Gedanken.»

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Bei der Super League in Bitburg hat der 27-Jährige ab diesem Dienstag die letzte Chance auf ein Ticket für die WM in London (ab 15. Dezember). Der Hesse Hopp hatte mit 16 Jahren im Alexandra Palace debütiert und wurde früher als «deutsches Wunderkind» bezeichnet. In den vergangenen Jahren ging es sportlich steil bergab. Hopp hat derzeit keine sogenannte Tour-Card, die zur Teilnahme an vielen wichtigen Turnieren berechtigt.

Stattdessen spielt er auf der Challenge Tour, der zweiten Liga des Darts-Sports. «In der ersten Jahreshälfte ging es mir nicht so gut, da hatte ich schon ordentlich damit zu kämpfen. Die Challenge Tour ist ganz anders als die Profi-Tour. Du spielst erstmal drei Spiele um nix und dann um 75 Euro - da musst du dich erstmal zurechtfinden», beschrieb Hopp.