Proteste

Hunderte demonstrieren bei Ostermärschen für Frieden

Friedensaktivisten protestieren bei Ostermärschen am Karsamstag erneut gegen Gewalt und Konflikte. Der Höhepunkt der Demonstrationen in Hessen steht am Ostermontag an.

Demonstranten gehen zum Auftakt des Mainz-Wiesbadener Ostermarsches durch Wiesbaden. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Demonstranten gehen zum Auftakt des Mainz-Wiesbadener Ostermarsches durch Wiesbaden.

Kassel/Wiesbaden/Gießen (dpa/lhe) - Hunderte haben am Karsamstag in Hessen an traditionellen Ostermärschen der Friedensbewegung teilgenommen. In Kassel kamen laut Schätzungen der Polizei bis zu 750 Menschen zum Ostermarsch unter dem Motto «Friedensfähig statt kriegstüchtig». Am gemeinsamen Mainz-Wiesbadener Ostermarsch unter dem Motto «Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt» in der hessischen Landeshauptstadt nahmen nach Polizeiangaben rund 200 Menschen teil. Veranstalterin war die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz-Wiesbaden (DFG-VK). 

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In Gießen zählte die Polizei 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in Limburg etwa 120. Im Odenwald nahmen unter dem Motto «Für den Frieden» knapp 90 Menschen an einem Ostermarsch von Erbach nach Michelstadt teil. Auch in Fulda war für den Nachmittag am Karsamstag eine Friedensdemonstration geplant. Am Ostermontag werden die Demonstrationen fortgesetzt - den Abschluss und Höhepunkt der Ostermärsche in Hessen soll die Kundgebung in Frankfurt auf dem Römerberg sein.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Ostermärsche steht nach Angaben des überregionalen Veranstalterbündnisses aus Friedensinitiativen der Protest gegen «Hochrüstung, Waffenlieferungen und Kriege». Die Forderung nach einer «Kriegstüchtigkeit» Deutschlands soll dem Aufruf zufolge bei den Ostermärschen ebenso eine Absage erhalten wie eine «zunehmende Ausweitung der Kriegsbeteiligung» der Bundesrepublik. Im Fokus standen vielerorts der Krieg in der Ukraine sowie der Gaza-Krieg.