Einsatz abgeschlossen

Keine Bombe in Gießen gefunden: Notvorkehrungen fallen weg

In Gießen ist nach einer aufwendigen Suche keine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Die Stadt fährt die Vorbereitungen für eine mögliche Evakuierung nun zurück.

Die für den Fund einer Bombe vorbereitete Evakuierung entfällt. Die Stadt sieht keine weitere Gefahr durch den Verdachtspunkt. Foto: Boris Roessler/dpa
Die für den Fund einer Bombe vorbereitete Evakuierung entfällt. Die Stadt sieht keine weitere Gefahr durch den Verdachtspunkt.

Gießen (dpa/lhe) - In Gießen ist nach einer Weltkriegsbombe gesucht worden - die Stadt gab mittlerweile Entwarnung und fährt nun ihre Vorbereitungsmaßnahmen für den Fall einer Evakuierung zurück. So werde etwa die Halle der Brüder-Grimm-Schule geräumt, erklärte eine Sprecherin der Stadt am Morgen. Dort seien vorsorglich Betten vor allem für pflegebedürftige Menschen aufgebaut worden. 

Seit dem Donnerstagmorgen war in Gießen nach einer Bombe gesucht worden. Anlass war der Verdacht gewesen, dass sich an einer Fernwärmebaustelle noch Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Bei ersten Grabungen waren aber nur Metallreste gefunden worden. 

Keine Evakuierung nötig

Am Donnerstagnachmittag hatte es dann Entwarnung gegeben. An keiner der getesteten Stellen sei eine Bombe oder ein Hinweis darauf gefunden worden, teilte die Stadt mit. Der Kampfmittelräumdienst musste deshalb nicht anrücken, eine Entschärfung mit Evakuierung entfiel. Die Sondierungsarbeiten seien abgeschlossen, hieß es.

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Für den Fall eines Bombenfunds hatte die Stadt einen Evakuierungsradius von bis zu 1.000 Metern genannt. Davon wären rund 6.000 Menschen betroffen gewesen.