Straßen und Gleise

Bombenverdacht in Gießen: Diese Sperrungen könnte es geben

Ab dem Vormittag wird in Gießen an einer Verdachtsstelle für Kampfmittelreste gegraben. Noch ist unklar, ob überhaupt etwas entdeckt wird - aber die Stadt bereitet sich darauf vor.

Falls Kampfmittel gefunden werden, legt der Kampfmittelräumdienst fest, in welchem Umkreis Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind. (Symbolbild) Foto: Frank Molter/dpa
Falls Kampfmittel gefunden werden, legt der Kampfmittelräumdienst fest, in welchem Umkreis Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind. (Symbolbild)

Gießen (dpa/lhe) - In Gießen könnte ein möglicher Bombenfund heute für Evakuierungen und Sperrungen sorgen. Am Vormittag wird dort bei Bauarbeiten eine Verdachtsstelle für Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg aufgegraben, wie die Stadt Gießen mitteilte. Beim Fund einer scharfen Bombe könnte für eine Evakuierung demnach wohl ein Radius von bis zu 1.000 Metern festgelegt werden. In diesem Fall wären rund 6.000 Menschen betroffen.

Auch für Autofahrer und Bahnreisende hätte das Folgen. Gesperrte Gleise im festgelegten Gebiet würden unter anderem die Zugverbindungen zu Frankfurt und Siegen treffen. Auf dem Gießener Ring würde es ebenfalls zu Sperrungen kommen, etwa auf der Bundesstraße 49, so die Stadt. Nach Einschätzung einer Sprecherin wäre das Universitätsklinikum vermutlich nicht betroffen.

Noch ist allerdings unklar, ob im Boden überhaupt etwas entdeckt wird. Bürgerinnen und Bürger können die Stadt heute bei dringenden Fragen über eine Hotline erreichen und sich online informieren.

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