Landkreis Straubing-Bogen

Knochenfund aus der Donau ausgewertet

Straubing (dpa/lby) - Nach dem Knochenfund in der Donau im Landkreis Straubing-Bogen gehen die Behörden davon aus, dass es sich um Knochen eines Mannes und einer Frau handelt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde bei der rechtsmedizinischen Untersuchung eines Oberschenkelknochens männliche DNA festgestellt. An einem Schädel sei zwar keine DNA nachweisbar gewesen, jedoch gingen die Fachleute davon aus, dass es sich eher um einen weiblichen Schädelknochen handelte, sagte eine Polizeisprecherin.

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Das Alter der Knochen und weitere Hintergründe seien unklar, sagte eine Sprecherin. Die Knochen hätten im Zuge der Ermittlungen keiner Tat, keinem Geschehnis und keinen Personen zugeordnet werden können. Die männliche DNA sei in die Datei für Vermisste und unbekannte Tote des Bundeskriminalamtes (BKA) eingetragen worden.

Die Knochen waren bei Baggerarbeiten im Januar in der Donau zwischen Straubing-Sand und Bogen gefunden worden. Sie lagen den Angaben nach in etwa vier Metern Tiefe zwischen Schlamm und Kies.