Zwei Verletzte, hoher Schaden

Kripo ermittelt nach Brand in Entsorgungsbetrieb

Bei der Verpuffung einer Gasflasche in einem Entsorgungsbetrieb werden zwei Menschen verletzt, aufgeschütteter Müll gerät in Brand. Nun ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Zwei Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebs in Wächtersbach sind bei einer Verpuffung und einem Brand auf dem Gelände des Betriebs verletzt worden. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa
Zwei Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebs in Wächtersbach sind bei einer Verpuffung und einem Brand auf dem Gelände des Betriebs verletzt worden. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. (Symbolbild)

Wächtersbach (dpa/lhe) - Nachdem bei einem Feuer auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes in Wächtersbach im Main-Kinzig-Kreis zwei Mitarbeiter leicht verletzt worden und rund 300.000 Euro Schaden entstanden sind, ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung und Körperverletzung. 

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In dem Entsorgungsbetrieb soll sich unter zu schredderndem Sperrmüll eine Gasflasche befunden haben, wie die Polizei mitteilte. Sie sei nicht entleert gewesen, in den Schredder gekommen und explodiert. Vermutlich habe sich der Müll dadurch entzündet. Wo die Gasflasche herkam, sei noch unklar. Die Kripo ermittle.

Die beiden verletzten Männer hatten den Angaben zufolge in der Nähe des Schredders gearbeitet und wurden durch die Verpuffung verletzt. Sie wurden vor Ort in einem Rettungswagen behandelt.

Baumarkt musste geräumt werden

Wegen des Feuers entwickelte sich demnach außerdem dichter, schwarzer Rauch, zwischenzeitlich wurde eine Warnmeldung ausgegeben, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein angrenzender Baumarkt wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung vorsorglich geräumt.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr war nach dem Brand am Abend auch noch am Folgetag im Einsatz, um die Flammen zu löschen und Nachlöscharbeiten zu verrichten. Hinweise zur Herkunft der Gasflasche lägen bereits vor, teilte die Polizei weiter mit, diesen gehe die Kripo nach.