Subventionen

Land sagt bisher 108 Millionen Euro für erste vier Wände zu

Das Hessengeld soll beim Kauf der ersten Immobilie helfen. Vor allem für junge Familien ist die schwarz-rote Subvention gedacht. Welche Zwischenbilanz zieht das Finanzministerium?

Von der Baustelle zur ersten eigenen Wohnung - auf diesem Weg soll das Hessengeld helfen. (Symbolbild) Foto: Boris_Roessler/dpa
Von der Baustelle zur ersten eigenen Wohnung - auf diesem Weg soll das Hessengeld helfen. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Land Hessen hat bislang 108 Millionen Euro Hessengeld für den Kauf der ersten vier Wände zugesagt. Die Subvention wird verteilt auf zehn Jahre in je gleichen jährlichen Raten ausgezahlt. «Schon mehr als 4.500 Familien, Hessinnen und Hessen sind in ihre erste selbst gekaufte und eigengenutzte Immobilie eingezogen und dabei mit dem Hessengeld unterstützt worden», teilte das Finanzministerium in Wiesbaden mit.

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Ausgezahlt worden seien bislang rund 7,3 Millionen Euro. «Es sind bereits fast 7.000 Anträge auf Hessengeld bewilligt», hieß es weiter. Die Antragsteller würden auch zu ihrer Meinung befragt. Das digitale Antragsverfahren bekommt laut Finanzministerium viel Zuspruch: «75 Prozent der Rückmeldungen gehen für "sehr zufrieden" und "zufrieden" ein. Rund 17 Prozent geben "neutral" an. Nur rund 7 Prozent sind "weniger zufrieden" oder "unzufrieden".» 

30.000 Euro für vierköpfige Familie

Bei einer Bewilligung werden bis zu 10.000 Euro pro Käufer der ersten Immobilie - also maximal 20.000 Euro für ein Paar - sowie bis zu 5.000 Euro pro Kind unter 18 Jahren im selben Haushalt ausbezahlt. Maximal fließt eine Förderung in Höhe der tatsächlich angefallenen Grunderwerbsteuer. «Durchschnittlich werden pro Antrag für die Laufzeit von zehn Jahren aktuell rund 15.500 Euro Hessengeld bewilligt», erklärte das Finanzministerium. Die Subvention hat die im Januar 2024 gestartete schwarz-rote Landesregierung etabliert.