Mann bedroht Rettungskräfte mit Pfefferpistole
Passanten rufen wegen eines alkoholisierten und verletzten Mannes den Notruf. Doch als die Rettungskräfte helfen wollen, werden sie bedroht. Gegen den 48-Jährigen wird nun ermittelt.
Oberursel (dpa/lhe) - In Oberursel im Hochtaunuskreis hat ein Mann Rettungskräfte mit einer Pfefferpistole bedroht. Passanten hatten zuvor den Notruf gewählt, da der 48-Jährige augenscheinlich alkoholisiert und verletzt auf der Straße lag, wie die Polizei mitteilte. Ein späterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,69 Promille.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte habe der Mann unvermittelt einen schusswaffenähnlichen Gegenstand herausgeholt und in die Luft gerichtet. Alarmierte Polizisten hätten ihn schließlich zum Ablegen der Waffe überredet. Diese stellte sich als Pfefferpistole zur Tierabwehr heraus.
Der 48-Jährige habe sich anschließend widerstandslos festnehmen lassen. Er sei in eine psychiatrische Klinik gebracht worden. Gegen ihn wird wegen Bedrohung ermittelt, so die Polizei.