Energie

Mehr als 34.000 Anträge auf Heizkostenhilfe eingegangen

Eine Mann dreht die Heizung auf. Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild
Eine Mann dreht die Heizung auf.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Mehr als 34.000 hessische Privathaushalte haben bis Fristablauf Ende vergangener Woche Härtefallhilfen für Heizkosten des Jahres 2022 beantragt. Wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden rund drei Viertel der Anträge bereits entschieden und etwa 9,7 Millionen Euro ausgezahlt. Täglich würden durchschnittlich weitere 270 Anträge erledigt.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Die Hilfe soll Haushalte, die mit «nicht leitungsgebundenen Energien» wie beispielsweise Öl, Holzpellets, Flüssiggas oder Kohle heizen, von der besonders starken Preissteigerung im Jahr 2022 entlasten. Das Geld dafür kommt von der Bundesregierung. Konkret sollen Mehrkosten aus dem vergangenen Jahr abgefedert werden, die über eine Verdopplung des Preisniveaus aus dem Jahr 2021 hinausgehen.

Am häufigsten seien Hilfen für Ölheizungen (28.337) und Holzpellets (5099) beantragt worden, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Mehr als 910 Anträge wurden demnach abgelehnt.