Nach Niederschlägen

Pegelstände an Flüssen gestiegen

In der Nähe von Gießen erreicht die Lahn die Meldestufe zwei. Auch andernorts werden die Pegel aufmerksam beobachtet.

Niederschläge haben die Pegelstände an Lahn, Fulda und anderen Flüssen steigen lassen. (Symbolfoto) Foto: Patrick Pleul/dpa
Niederschläge haben die Pegelstände an Lahn, Fulda und anderen Flüssen steigen lassen. (Symbolfoto)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Niederschläge der vergangenen Tage haben an einigen Flüssen in Hessen die Pegel steigen lassen. Nach den aktuellen Karten des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ist an der Lahn in der Nähe von Gießen die Meldestufe zwei überschritten. Die Meldestufe eins wurde unter anderem an den Flüssen Fulda, Kinzig, Haune, Schwalm, Weser und Dill festgestellt.

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Laut der Behörde entspricht die Meldestufe zwei von insgesamt drei einem größeren Hochwasser, bei dem etwa das Ufer überflutet wird und einzelne Gebäude gefährdet sein können. Bei Meldestufe eins treten Flüsse stellenweise leicht über die Ufer.

An den hessischen Abschnitten von Rhein und Main steigen die Wasserstände den Angaben zufolge weiterhin an. Am Pegel Mainz/Rhein wird die Meldestufe eins für die Nacht auf Samstag prognostiziert. An den Rheinpegeln Worms und Kaub sowie an den hessischen Mainpegeln werden laut HLNUG derzeit keine Meldestufenüberschreitung erwartet.

Hochwasserscheitel voraussichtlich heute erreicht

Zum Wochenende hin werde Hessen unter Hochdruckeinfluss kommen, weshalb nicht mit weiteren größeren Niederschlägen zu rechnen sei, teilte die Behörde unter Berufung auf den Deutschen Wetterdienst mit. «Die Hochwasserwellen verlagern sich weiter in die Mittel- und Unterläufe der größeren innerhessischen Gewässer.» 

Die Behörde erwartet, dass die Hochwasserscheitel am heutigen Freitag erreicht werden. In den hessischen Abschnitten von Rhein, Main und Weser werden die Hochwasserscheitel für Freitagabend bis Samstagmittag prognostiziert.