Positive Zwischenbilanz

Regierung: Kontrollen im Bahnhofsviertel zeigen Wirkung

Mit KI-Kameras und Polizeipräsenz: Die Landesregierung zieht eine positive Bilanz für das neue Sicherheitskonzept im Frankfurter Bahnhofsviertel. Wie hat sich die Zahl der Straftaten entwickelt?

Der im März 2025 vorgestellte Sieben-Punkte-Plan setzt auf mehr Polizeipräsenz im Frankfurter Bahnhofsviertel. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Der im März 2025 vorgestellte Sieben-Punkte-Plan setzt auf mehr Polizeipräsenz im Frankfurter Bahnhofsviertel. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Seit rund einem Jahr nimmt die Polizei das Frankfurter Bahnhofsviertel verstärkt in den Blick - nach Einschätzung der Landesregierung mit positivem Ergebnis. In der Zeit ist beispielsweise die Zahl der registrierten Taschendiebstähle von rund 800 auf unter 540 Fälle gesunken, wie aus einer Bilanz hervorgeht. Wichtige Etappenziele seien erreicht, erklärte Ministerpräsident Boris Rhein (CDU).

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Die Landesregierung hatte im März 2025 einen Sieben-Punkte-Plan vorgestellt, um die Sicherheit im Frankfurter Bahnhofsviertel zu verbessern. Unter anderem durch mehr Polizeipräsenz, häufigere Kontrollen und KI-gestützte Videoüberwachung soll das Bahnhofsviertel «für Dealer und Konsumenten so unattraktiv wie möglich» werden, betonte Innenminister Roman Poseck (CDU).

Sicherheit und Sozialhilfe

Seit der Vorstellung des Plans gab es den Angaben zufolge mehr als 800 Kontrollen. Der Straßenraub sei im Bahnhofsviertel innerhalb eines Jahres um 73 Fälle auf 198 gesunken, erklärte Poseck. Sozialministerin Heike Hofmann (SPD) unterstrich, dass der Plan nicht nur auf Sicherheit setze, sondern auch Hilfen für Wohnungslose und Suchtkranke vorsieht, um Notlagen frühzeitig zu verhindern.