FDP-Wahlschlappe

Stark-Watzinger kündigt Rückzug vom Landesvorsitz an

Nach dem Wahldesaster der Liberalen zieht eine weitere prominente FDP-Politikerin die Konsequenzen. Hessens Landesverband möchte sich neu aufstellen - und die Kommunalwahlen 2026 in den Blick nehmen.

Stark-Watzinger will bei den kommenden Parteitagen nicht erneut für Spitzenämter kandidieren (Archivbild). Foto: Oliver Berg/dpa
Stark-Watzinger will bei den kommenden Parteitagen nicht erneut für Spitzenämter kandidieren (Archivbild).

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die frühere Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat ihren Rückzug vom FDP-Landesvorsitz in Hessen angekündigt. Sie werde auch nicht mehr als stellvertretende Bundesvorsitzende kandidieren, teilte sie in Wiesbaden mit. Nach Angaben einer Parteisprecherin ist ein Landesparteitag mit Wahlen für Ende April geplant, ein Bundesparteitag Mitte Mai. Bei der Bundestagswahl hätten die Freien Demokraten eine herbe Wahlniederlage erlitten, erklärte die hessische FDP-Spitzenkandidatin Stark-Watzinger. «Dafür übernehme ich die Verantwortung.» 

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Die Liberalen waren an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und sind im neuen Bundestag nicht vertreten. Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner hatte ebenfalls seinen Rückzug aus der Politik angekündigt. Der hessische FDP-Generalsekretär Moritz Promny erklärte: «Mit dem heutigen Tag beginnt für uns die Neuaufstellung der Partei und die Arbeit für die Kommunalwahl im kommenden Jahr.»