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Vierte Verhandlungsrunde über Entlastungen an Uniklinik

Gießen/Marburg (dpa/lhe) - Der Tarifkonflikt um Entlastungen und Beschäftigungssicherung am Uniklinikum Gießen und Marburg geht heute in die vierte und möglicherweise entscheidende Runde. Am Freitag läuft ein Ultimatum ab, mit dem sich die Beschäftigten streikbereit gezeigt hatten, falls bis 24. März keine Einigung für Verbesserungen zustande kommt.

Bei den Gesprächen will die Gewerkschaft Verdi unter anderem erreichen, dass für die mehr als 7000 nicht-ärztlichen Beschäftigten in den einzelnen Bereichen des Klinikums jeweils eine Mindest-Schichtbesetzung festgeschrieben wird. Falls diese unterschritten wird, soll es Belastungspunkte geben, die in Freizeit umgesetzt werden können.

Nachdem Beschäftigte ihre Forderungen der Geschäftsleitung überreicht hatten, hatte sich diese in einem Brief an die Mitarbeitenden gewandt. Darin hieß es unter anderem, die Forderungen summierten sich «auf über 2300 zusätzliche Vollzeitstellen, die zu Mehrkosten von über 150 Millionen Euro pro Jahr führen würden». Dies sei «weder personell noch wirtschaftlich umsetzbar», so die Geschäftsführung.

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Impressum

Insgesamt hat das privatisierte und auf zwei Standorte verteilte Uniklinikum 9600 Mitarbeiter. Es war 2006 zu 95 Prozent von der Rhön-Klinikum AG übernommen worden, die mittlerweile vom Klinikkonzern Asklepios aufgekauft wurde. Das Land Hessen hält die restlichen 5 Prozent.