Zeitumstellung

Winterzeit erhöht Risiko für Wildunfälle im Straßenverkehr

Wenn Rehe und Wildschweine auf Partnersuche sind und sich auf die Winterzeit vorbereiten, kann es für Autofahrer gefährlich werden. Der Landesjagdverband gibt Tipps.

Besonders in der Dämmerung steigt das Risiko für Wildunfälle. (Symbolbild) Foto: Swen Pförtner/dpa
Besonders in der Dämmerung steigt das Risiko für Wildunfälle. (Symbolbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - In der Winterzeit ist das Risiko für Wildunfälle erhöht. Der Berufsverkehr falle nach der Zeitumstellung in die Dämmerung, in der viele Wildtiere besonders aktiv seien, teilte der Landesjagdverband Baden-Württemberg mit. Viele Tiere seien verstärkt auf Partnersuche, würden nach Futter für die Winterzeit suchen und dabei häufig Straßen überqueren. Autofahrer sollten demnach wachsamer sein und langsamer fahren, um rechtzeitig reagieren zu können.

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Wildtierunfälle vermeiden

Der Verband empfiehlt unter anderem, Wildtiere durch Hupen zu verjagen und das Fernlicht auszuschalten, um nicht zu blenden. Außerdem würde insbesondere bei Rehen, Wildschweinen und Hirschen am Straßenrand häufig ein weiteres Tier auftauchen.

Totes Wild mitnehmen sei strafbare Wilderei

Wenn ein Wildunfall passiert, rät der Landesjagdverband unter anderem, geradeaus zu lenken und zu bremsen, statt unkontrolliert auszuweichen. Zu schwer verletzten Tieren sollte Abstand gehalten werden, da sie Todesangst erlitten und eine Verletzungsgefahr für Menschen darstellten. Totes Wild mitzunehmen sei strafbare Wilderei und verboten. Geflüchtete Wildtiere solle man einem Jäger melden, um unnötiges Leid zu vermeiden.