Polizeieinsatz

Mannheim: Mit Softairpistole hantiert und ins Koma gefallen 

Während die Polizeibeamten zwei Männer festnahmen, fiel ihnen plötzlich auf, dass ein dritter leblos auf dem Boden lag.

(Symbolbild). Foto: Adobe Stock
(Symbolbild).

Mannheim. Vier Männer sind am Montagnachmittag im Mannheimer Quadrat K3 mit einer Softairpistole beobachtet und der Polizei gemeldet worden. Als die alarmierten Beamten eintrafen, versuchten ein 42-Jähriger und ein 38-Jähriger zu flüchten. Die beiden Männer wurden unter vorgehaltener Dienstwaffe festgenommen. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Tasche des 42-Jährigen wurde daraufhin eine täuschend echte Softairpistole aufgefunden. Parallel hierzu sollten die beiden anderen Begleiter des Duos kontrolliert werden. Plötzlich fiel den Polizeibeamten auf, dass eine der Personen auf dem Boden lag und keine Vitalzeichen mehr festzustellen waren. Sofort leiteten die Beamtinnen und Beamten erste Hilfe Maßnahmen ein und alarmierten einen Notarzt. Dieser vermutete, dass eine Überdosis Kokain den Zustand des Mannes ausgelöst hat. Das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt hat nun die Ermittlungen übernommen, wobei hier die näheren Umstände des vorherigen Treffens, des möglichen Drogendelikts sowie dem Verstoß mit dem öffentlichen Führen einer Anscheinswaffe nachgegangen wird. (bw)