Feuerwehr

In Mörlenbach brennt eine Küche, Hydrant ist zugeparkt

Ein Feuer in einem Mehrparteienhaus verletzt die Wohnungsinhaberin.

Ein Unterflurhydrant ist zum Teil von einem Auto zugeparkt. Foto: Stephanie Kuntermann
Ein Unterflurhydrant ist zum Teil von einem Auto zugeparkt.

„Feuer mittel; brennt Küche“, hieß es knapp in der Alarmierung. Am Donnerstag um 18 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein, und schon nach zwei Minuten waren die ersten Brandschützer in der Eichendorffstraße. Schwarzer Rauch sei aus dem Küchenfenster gekommen, sagt Gemeindebrandinspektor Robert Gölz. Die 16 Feuerwehrleute, die mit dem Löschzug aus Mörlenbach-Mitte anrückten, mussten niemanden mehr aus dem Gebäude retten: Alle Bewohner des Mehrparteienhauses waren schon draußen.

In der Küche war der Brand ausgebrochen, hatte aber noch nicht auf die anderen Räume der Wohnung übergegriffen. „Die Bewohnerin war leicht verletzt und wurde der Besatzung eines Rettungswagens übergeben“, erklärt Gölz. Zwei Sanitätsfahrzeuge und ein Streifenwagen waren vor Ort, die Frau hatte eine Rauchvergiftung, Brandverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach zwei Stunden war der Einsatz für die Wehr erledigt, inklusive Glutnester-Kontrolle und Nachlöscharbeiten.

Allerdings stießen die Helfer auch auf ein Hindernis: „Direkt vor dem Haus ist ein Unterflurhydrant, aber wir konnten nicht heran, weil jemand darauf geparkt hat.“ Zwar wurde das Fahrzeug später umgeparkt, doch macht Gölz darauf aufmerksam, dass solche Hydranten frei gehalten werden und zugänglich bleiben müssten: „Diesmal hatten wir Glück, dass wir das Feuer quasi mit Bordmitteln, also mit dem Wasser aus unseren Tanks, löschen konnten.“ Nach Einsatzende durften die Nachbarn schließlich wieder zurück in ihre Wohnungen gehen. Die Familie aus der betroffenen Wohnung musste allerdings anderswo unterkommen, bemerkt Gölz: Die Räume seien nicht mehr bewohnbar gewesen.