Umgehungsstraße

Neue Ampeln zwischen Reisen und Mörlenbach

Arbeiten an der Baustraße gehen in die nächste Phase. Fuß- und Radweg wird verlegt

Die Arbeiten an der B38a um Mörlenbach gehen bald in die nächste Runde. Foto: Marco Schilling
Die Arbeiten an der B38a um Mörlenbach gehen bald in die nächste Runde.

Die Arbeiten zur Herstellung einer Baustraße für die Großbaustellen bei der Ortsumgehung Mörlenbach (B 38a) werden in den kommenden Tagen mit der notwendigen Arbeiten zur Verrohrung des Mumbachs fortgesetzt. Das hat Hessen Mobil am Freitag mitgeteilt. . Infolge dessen wird der Wirtschaftsweg zwischen Reisen und Mörlenbach gesperrt und auch die Geh- und Radwegeverbindung entlang der Weschnitz unterbrochen.

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Ab der kommenden Woche wird, wie bereits angekündigt, der Rad- und Gehverkehr auf die nördliche Seite der Bundesstraße (B 38) verlegt. Die Umleitung bleibt bis zur Beendigung der Arbeiten an der Ortsumgehung bestehen.

Sie führt ab Reisen zunächst entlang der L 3408 bis zur Einmündung der Landesstraße in die B 38. Kurz nach dem Knotenpunkt B 38 / L 3408 wird der Geh- und Radweg auf die nördliche Seite der Bundesstraße verlegt und auf einem Wirtschaftsweg weitergeführt. Auf Höhe der Hundeschule vor Mörlenbach folgt die Umleitung rund 300 Meter zunächst dem Verlauf der Bundesstraße. Über die bestehende Ampelanlage an der Einmündung Bettenbach wird der Geh- und Radverkehr dann wieder auf den ursprünglichen Weg zurückgeführt.

Schutzeinrichtungen

„Um die Sicherheit für den Geh- und Radverkehr zu erhöhen, sorgen zwei provisorische Ampelanlagen dafür, dass dieser sowohl die L 3408 auf freier Strecke als auch die B 38 gefahrlos queren kann“, erklärt die Straßen- und Verkehrsbehörde. Die Ampeln werden nur bei Bedarf aktiviert.

Des Weiteren wurden, um den unmotorisierten Verkehr sicher zu führen, sowohl auf der Landesstraße als auch auf der Bundesstraße mobile Schutzeinrichtungen installiert, die den Rad- und Gehweg vom Straßenverkehr trennen. Die Kosten für die Herstellung und den Betrieb der Ampelanlagen und Schutzeinrichtungen bis zum Ende Maßnahme belaufen sich laut Hessen Mobil auf rund 410 000 Euro. Sie werden vom Bund getragen.

Die Baustraße verbindet die derzeitige B 38 entlang der geplanten Talbrücke Reisen über den Tunnel Berkersklamm bis zur Panoramastraße. Die temporäre Straße gewährleistet die Zufahrt der Baufahrzeuge zu den Baubereichen und wird abschnittsweise in Asphaltbauweise hergestellt.

Zu den Baubereichen der Talbrücke Reisen entstehen zwei Fahrspuren mit einer Fahrbahnbreite von etwa 6 Metern. Bis zur Panoramastraße wird die Baustraße dann nur noch einspurig mit einer Fahrbahnbreite zwischen drei und vier Metern fortgeführt. Die Baustraße wird mittels Frostschutzschicht, Asphalttragschicht, sowie Asphaltbinder-und Asphaltdeckschicht aufgebaut.

Fahrstreifen verengt

Die Fahrstreifen der Bundesstraße müssen im Bereich der Zufahrt verengt und verschwenkt werden. „Die Zu- und Ausfahrt der Baustraße, sowie der Baustelleinrichtungsflächen wird mithilfe einer provisorischen Baustellenampel signalisiert“, so Hessen Mobil.

Die Baustraße quert auch den Flusslauf der Weschnitz, dort wird eine Behelfsbrücke hergestellt. Zudem wird der Mumbach im Baustellenbereich an zwei Abschnitten verrohrt. Ein bestehender Durchlass im Zuge des Reisener Weges nordöstlich des Baustellenbereichs wird für den Baustellenverkehr verstärkt, heißt es abschließend.