Fürth

Steinbachwiesen Open Air in den Startlöchern

Im Fürther Generationenpark sind die Helfer vom FC beim Aufbau für das Festival am Wochenende im Einsatz.

Die große Bühne steht schon weitgehend: Auch am heutigen Donnerstag gehen die Aufbauarbeiten für das Steinbachwiesen Open Air des FC Fürth weiter, damit es am Freitagabend dann auch losgehen kann. Foto: Fritz Kopetzky
Die große Bühne steht schon weitgehend: Auch am heutigen Donnerstag gehen die Aufbauarbeiten für das Steinbachwiesen Open Air des FC Fürth weiter, damit es am Freitagabend dann auch losgehen kann.

Zwei Tage vor dem dreitägigen, traditionellen Steinbachwiesen Open Air, zu dem der FC Fürth seit nunmehr zehn Jahren einlädt, herrscht im sonst so idyllischen Fürther Generationenpark hektische Betriebsamkeit. Bei brütender Hitze montieren Techniker und Aufbauhelfer die 13 Meter breite Bühne mit den Anschlüssen für Licht, Sound, Spezialeffekten und Steuerung.

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Auf dem gewaltigen Podium wird am Samstagabend die als beste Rammstein-Tribute-Band geltende Gruppe „Stahlzeit“ ihre gigantische Pyro-Show abbrennen. Dazu bewegt sich der theatralisch geschminkte Frontmann Heli Reißenweber mit seinem heiseren Bass und seinen grunzenden Urlauten ganz dicht am Original Till Lindemann. Als noch exzellenter, mit noch größeren Effekten wird die Rammstein-Show mit dem Höllen-Spektakel der dröhnenden Bässe, der hämmernden Beats und der mächtigen Feuersäulen angekündigt. Einen Vorgeschmack auf die Neue Deutsche Härte wird an diesem Abend die Odenwälder Power-Metal-Band „Tyrant Eyes“ geben.

Riesiger LED-Monitor

Auch der Freitagabend wirft seine Schatten voraus. Anschlüsse werden für den sechs mal vier Meter großen LED-Monitor gelegt, den der Schweizer DJ Antoine neben all den blinkenden Gadgets, Tools und Mixern im Gepäck hat. An diesem Abend werden die Steinbachwiesen in einen coolen Dancefloor verwandelt. Auch hier gibt es einen Support. Mit DJ Jonas Böhm & DJ Ronnig sowie DJ Minimi werden gleich drei Mix-Master an den Turntabels stehen, bevor DJ Antoine die Stimmung zum Siedepunkt bringt. Neben seinem bekannten Remix „Ma Cherie“ wird er in den Stilrichtungen Garage-House und Hip-Hop auflegen.

Am Sonntagvormittag laden die „Schönen Mannheims“ mit einem „Best-of“ aus ihrer 13-jährigen Karriere zur abschließenden Matinee ein. Schön, scharf, witzig und stimmgewaltig sind Attribute, die Anna Krämer, Smaida Platais, Susanne Beck und die Pianistin Stefanie Titus für sich beanspruchen.

Neben der Vorfreude auf ein tolles Festival sind Veranstaltungs-Manager Kurt Schmitt und seine rechte Hand Marc Lang natürlich auch angespannt. „Auch das gehört zu einem so großen Event“, sagt Schmitt, der sich auch in diesem Jahr auf seine rund 80 ehrenamtlichen Mitarbeiter verlassen kann, ohne die er aufgeschmissen wäre.

Stahlzeit-Frontmann Heli Reißenweber tritt beim Steinbachwiesen-Open-Air in Fürth auf. Foto: Jana Breternitz
Stahlzeit-Frontmann Heli Reißenweber tritt beim Steinbachwiesen-Open-Air in Fürth auf.

Am Samstag um die Mittagszeit gibt es die nächste große Herausforderung. Dann wird die Crew von „Stahlzeit“ mit ihren 40-Tonnern und einem Nightliner anrücken. Von einem Parkplatz außerhalb der Steinbachwiesen muss das aufwendige Equipment aus den großen Lkws in kleinere 7,5-Tonner umgeladen werden, damit der relativ schmale Eingang zum Festivalgelände passiert werden kann. Schmitt und Lang sind voller Zuversicht, dass auch in diesem Jahr alles klappen wird. „Das war ja bisher immer der Fall“, betont der Event-Manager.

Auch die Wetterprognosen sind für das kommende Wochenende nicht schlecht. „Und sollte es mal einen Regenguss geben, so kann unser Publikum trotzdem trockenen Fußes das Open Air genießen“, versichert der Veranstalter. Hier hat sich noch in jedem Jahr das Auslegen mit Holzhackschnitzeln auf dem weichen Boden bewährt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird es dann noch einmal hektisch in den Steinbachwiesen. Denn nach dem Abbau des Stahlzeit-Equipments geht der Transport in umgekehrter Reihenfolge vonstatten. Dann fahren die beladenen 7,5-Tonner von den Steinbachwiesen zum externen Parkplatz, wo schon die 40-Tonner und der Nightliner warten. „Stahlzeit“ hat dann erst einmal eine Woche Pause, bevor die Tour weitergeht.

Für die Fans und die Veranstalter des 10. Steinbachwiesen Open Airs ist jetzt erst einmal Vorfreude auf das kommende Wochenende mit all seiner Vielfalt angesagt. Restkarten gibt es übrigens noch für alle drei Konzerte an der Abendkasse.