VfL Birkenau muss weiter auf die Sanierung des Kunstrasens warten
Die Fußballer brauchen weiterhin Geduld: Die Entscheidung über einen Zuschuss zur Sanierung des Sportplatzes im Spenglerswald wurde vertagt. Woran es hängt und wie es nun weitergehen soll.
Der VfL Birkenau muss sich weiter gedulden: Auch bei ihrer Sitzung am Dienstag hat die Gemeindevertretung nicht über einen Zuschuss an der Verein zur Sanierung des Kunstrasenplatzes im Spenglerswald entschieden. Stattdessen wird sich auf Antrag der CDU-Fraktion zunächst noch einmal der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) mit der Angelegenheit befassen. Dies beschloss die Gemeindevertretung einstimmig bei einer Enthaltung von Uwe Zeffner (FDP).
Drei zentrale Bedingungen
In ihrem Änderungsantrag, den Fraktionsvorsitzender Andreas Helth vorlegte, hatte die Union im Wesentlichen drei Forderungen formuliert. Zúnächst soll der VfL der Verwaltung weitere alternative Finanzierungsmöglichkeiten für die Sanierung des Sportplatzes vorlegen. Die Verwaltung wird aufgefordert, dem HFA eine Aufstellung der Investitionszuschüsse an den Verein sowie deren Anteil an der Gesamtinvesition der vergangenen 20 Jahre unterbreiten. Für den gleichen Zeitraum soll der Ausschuss über gewährte Bürgschaften an den VfL Birkenau unterrichtet werden.
Erst wenn diese Informationen vorlägen, solle der HFA der Gemeindevertretung einen Zuschussbetrag zur Finanzierung der Sanierung des Kunstrasens empfehlen. Bis dahin bleibe der bestehende Sperrvermerk im Haushalt erhalten.
In der Begründung des Antrags führte Helth aus, die bisher vorliegenden Informationen reichten der CDU-Fraktion nicht zur Freigabe eines Investitionszuschusses an den VfL Birkenau durch die Gemeinde aus. Unter Berücksichtigung der Unterstützung des VfL Birkenau in der Vergangenheit und der aktuellen Haushaltssituation solle der Ausschuss der Gemeindevertretung die konkrete Höhe eines Zuschusses empfehlen.
Uwe Zeffner (FDP) sah den CDU-Änderungsantrag, den er als „vergangenheitsbezogen“ bezeichnete, kritisch und stellte die Frage, ob der Verein durch einen Zuschuss oder die Übernahme einer Bürgschaft unterstützt werden solle. Zudem regte er die Vorlage eines generellen Konzepts für die Vereins- und Sportförderung an. Dem hielt der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Stefan Roewer (CDU), entgegen, dass ein konkreter Antrag des VfL zur Debatte stehe. Ehe über die Sportförderung im Allgemeinen beraten werden könne, müsse ein entsprechender Antrag vorgelegt werden.