SV-Theater

Welche Geheimnisse liegen im Schatzkästchen in Fürth?

Die Premiere des neuen Stücks der Theatergruppe der Spielvereinigung Fürth steht bevor. Eine Kriminalkomödie mit lokalem Bezug steht auf dem Spielplan.

Acht Mal zeigten die SV-Schauspieler 2023 bei „Der Urlaubsmuffel“ vollen Einsatz. Jetzt stehen sie kurz vor der Premiere ihres neuen Stückes. Foto: Fritz Kopetzky
Acht Mal zeigten die SV-Schauspieler 2023 bei „Der Urlaubsmuffel“ vollen Einsatz. Jetzt stehen sie kurz vor der Premiere ihres neuen Stückes.

Fürth. Es herrscht rege Betriebsamkeit in diesen Tagen im Theater an der Goethestraße (TaG). Noch eine Woche trennt die Theaterabteilung der Spielvereinigung/DJK (SV) Fürth von der Premiere ihres neuen Stückes. Es ist die mittlerweile 29. abendfüllende Inszenierung in 32 Jahren, welche die Gruppe auf die Beine stellt – und wie jedes Jahr gibt es viel zu tun, bis die Theaterabende im TaG starten können.

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Die Schauspieler proben seit dem Frühjahr und treffen sich inzwischen mehrmals die Woche, um ihren Fans auch 2024 wieder Unterhaltung auf dem gewohnt hohen Niveau bieten zu können. Auch das Bühnenbild hat Gestalt angenommen – und wird nach und nach noch durch mit Liebe zum Detail verfeinert.

In diesem Jahr – so viel sei schon verraten – spielt sich die Handlung in der Pension „Zum Schatzkästchen“ ab. Dort stehen zwar die Gästezimmer zumeist leer, dafür ist der Safe aber gefüllt mit brisanten Dokumenten, welche die Ortsgeschichte in ein neues Licht rücken und ihrem Besitzer auch zu materiellem Glück verhelfen könnten. Kein Wunder, dass sich manche lange Finger danach strecken.

„Wir sind alle kleine Sünderlein!“ heißt die Kriminalkomödie, die auf dem Spielplan der SV-Theatergruppe steht und deren Premiere am kommenden Freitag, 25. Oktober, gefeiert wird. Der Stoff stammt aus der Feder von Beate Irmisch, der gleichen Autorin also, wie beim letztjährigen Erfolgsstück der Fürther, „Der Urlaubsmuffel“.

Und ein Besuch bei den Proben im TaG lässt erahnen, dass es diesmal nicht minder turbulent und unterhaltsam zugehen wird. Dem Publikum einen unbeschwerten Abend mit viel Lachen und Freude zu bescheren – das ist der Anspruch der Theatergruppe der SV Fürth. Um diesem gerecht zu werden, ist eine intensive Probenarbeit Voraussetzung, bei der die Schauspieler ohne Regisseur auskommen. Stattdessen bringt jeder Einzelne seine Erfahrung ein und werden die Szenen in Gemeinschaftsarbeit inszeniert. „Wir sind eine tolle Truppe und tragen und gegenseitig durch das Stück – ansonsten würde das nicht funktionieren“, hat die Leiterin der Theaterabteilung, Renate Fuhr, bei der Jahreshauptversammlung der SV Fürth vor einigen Tagen dazu gesagt. Und diese Truppe hat in diesem Jahr Zuwachs bekommen. Die Freunde des SV-Theaters, die mittlerweile aus der ganzen Region zu den Aufführungen ins TaG kommen, dürfen auf ein neues Gesicht gespannt sein, welches das Ensemble ergänzt. Andere bewährte Darsteller sind nach einer Pause wieder dabei.

Eines der Geheimnisse, das hinter dem Erfolg der Fürther Theatergruppe steckt, ist sicherlich die Freude, die ihre Mitglieder selbst an ihrem Hobby haben und die sie auf ihr Publikum übertragen. Auch das „Schatzkästchen“ wird in diesem Jahr gefüllt sein mit jeder Menge Situationskomik und skurrilen Einlagen.

In bewährter Art und Weise haben die Fürther den Stoff wieder ins „Ourwällische“ übersetzt und mit jeder Menge Lokalkolorit versehen – ohne dass sich freilich „hochdeutsche“ und auswärtige Gäste davon abgeschreckt fühlen müssen. arn

Weitere Informationen unter theatergruppe-fuerth.de