Ferien

176 Anmeldungen: Hirschberger Saatschule kündigt Neuerungen an

Das Hirschberger Ferienlager ist bereits am ersten Tag überbucht. Wie Leiterin Jule Heinz den Anmeldeprozess für kommendes Jahr anpassen will.

Noch bis zum 20. Januar kann man sich für das Ferienlager Saatschule anmelden (Archivbild). Foto: Thomas Rittelmann
Noch bis zum 20. Januar kann man sich für das Ferienlager Saatschule anmelden (Archivbild).

Das Hirschberger Ferienlager Saatschule ist sehr beliebt. Jedes Jahr im August freuen sich die 170 Kinder darauf, dass sie im Leutershausener Wald wieder mit viel Liebe zum Detail ihr kleines Dorf aufbauen dürfen. Im Jahr 2025 findet die zweiwöchige Ferienaktion, die 1973 von Gerda und Lothar Zahnleiter gegründet wurde, zwischen dem 4. und 15. August statt.

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Seit dem 7. Januar können die Hirschberger Eltern ihre Kinder anmelden. Die Verwaltung wurde sogleich mit den Anmeldungen überhäuft, wie die zuständige Saatschulleiterin und Hirschberger Jugendbeauftragte Jule Heinz auf Nachfrage mitteilte: „Nach 24 Stunden hatten wir schon 176 Anmeldungen.“ Dies bedeutet, dass die diesjährige Ferienaktion mit ihren maximal 170 Plätzen bereits überbucht beziehungsweise ausgebucht ist.

Zwei Änderungen

Die Sache wird kompliziert. Denn üblicherweise erhalten Kinder, die im vergangenen Jahr nicht teilnehmen konnten, eine Zusage für das nächste Jahr. Dies wird zukünftig nicht mehr so sein. Letztmals gilt die Regelung in diesem Jahr. Folglich sind bereits 89 Kinder für das kommunale Sommerferienlager im August sicher angemeldet. Beim Rest entscheidet das Los. Bis 20. Januar können die Kinder noch angemeldet werden. Die Zu- beziehungsweise Absage erfolgt dann Anfang Februar. Die Saatschulleiterin kündigte weitere Neuerungen an. So wurden die Preise leicht erhöht. Zahlten die Eltern bislang 110 Euro pro Kind, sind es jetzt 120 Euro. Der ermäßigte Preis beträgt weiterhin 100 Euro. Neuerungen gibt es auch bei den Teamerkindern. Wird ein Kind angemeldet und Mutter oder Vater helfen gleichzeitig als Betreuer mit, sind nur 60 Euro zu bezahlen. Der ermäßigte Preis für das Teamerkind liegt bei 50 Euro. Fungieren Mama und Papa gleich zwei Wochen als Teamer, so müssen sie für das Kind gar nichts bezahlen. Im Schnitt benötigt die Gemeinde für das Ferienlager 50 ehrenamtliche Teamer pro Woche.

Unter den Betreuern sind viele selbst Waldcamp-begeisterte Eltern und ehemalige Saatschul-Kids, die inzwischen Jungteamer sind. Dazu kommen die FSJler der Gemeinde Hirschberg und Gast-Teamer aus der französischen Partnergemeinde.

Neben dem gemeinsamen Hüttenbau werden aber auch Spiele, Wettkämpfe und zahlreiche Aktionen angeboten, an denen man teilnehmen kann. Unter anderem wird es in den 14 Tagen wieder eine Waldrallye mit Förster Walter Pfefferle geben. Zudem wird Bürgermeister Ralf Gänshirt wieder vorbeischauen. Ähnlich wie im letzten Jahr, als 50 Vogelhäuser gebaut wurden, soll es auch in diesem Jahr wieder eine besondere Aktion geben. Was es genau wird, konnte die Saatschulleiterin Heinz noch nicht sagen: „Wir warten jetzt erst einmal das Anmeldeverfahren ab. Dann folgt der nächste Schritt.“ Da unter den Betreuern auch Jugendliche aus der französischen Partnergemeinde Brignais sind, bittet die Jugendbeauftragte schon jetzt darum, Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.