Feuerwehr

Bundesweiter Warntag: Weinheimer Sirenen heulen zaghaft

Am bundesweiten Warntag wurde es um 11 Uhr laut. Doch in Weinheim schienen die Sirenen ein paar Dezibel zu leise zu heulen. Feuerwehrkommandant Ralf Mittelbach zieht Bilanz.

Manche der Weinheimer Sirenen stammen noch aus der Zeit des Kalten Krieges (Archivbild). Foto: Sascha Lotz
Manche der Weinheimer Sirenen stammen noch aus der Zeit des Kalten Krieges (Archivbild).

Weinheim. Ein paar Dezibel zu leise – aber insgesamt okay. So in etwa lässt sich die Bilanz von Feuerwehrkommandant Ralf Mittelbach zum bundesweiten Warntag für den Katastrophenschutz beschreiben.

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Denn während der alarmierende Aufschrei der Mobiltelefone so manchen um 11 Uhr aus dem Bürostuhl katapultiert hat, war das Geheul der Sirenen etwas zaghaft. „Eine normale Konversation im Freien war noch möglich, man hat sich verstanden. So sollte es eigentlich nicht sein“, sagt Mittelbach.

Dabei müsse man bedenken, dass die Sirenen so laut sein müssen, das sie auch innerhalb der Häuser zu hören sind. Dafür muss sich der Schall seinen Weg durch Fensterverglasungen und Wärmedämmung bahnen.

Ob überhaupt alle Sirenen angesprungen sind, lasse sich nicht auswerten. Das liegt daran, dass die Anlagen noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammen. „So weit war die Technik zu dieser Zeit noch nicht“, so der Brandschützer. Gleichzeitig betont er, dass die Menschen genau deswegen im Ernstfall über die unterschiedlichsten Wege gewarnt werden.