Hirschberg an der Bergstraße

Ein Zeichen gegen rechts

Die Hirschberger bereiten sich auf eine Kundgebung vor, die ein Zeichen für Demokratie und Bürgerrechte setzen soll. Die Veranstaltung ist am 25. Februar.

Auch Hirschberg möchte ein sichtbares Zeichen für Demokratie und gegen Ausgrenzung setzen. Die Kundgebung findet am Sonntag ab 15 Uhr im Schulhof der Martin-Stöhr-Grundschule statt. Unser Bild entstand bei der Kundgebung in Weinheim Ende Januar. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Auch Hirschberg möchte ein sichtbares Zeichen für Demokratie und gegen Ausgrenzung setzen. Die Kundgebung findet am Sonntag ab 15 Uhr im Schulhof der Martin-Stöhr-Grundschule statt. Unser Bild entstand bei der Kundgebung in Weinheim Ende Januar.

Arndt Weidler, Bernhard Götz und Dietmar Stamm sind stolz auf die Hirschberger: Vereinsvertreter, Kirchen, Parteien, aber auch Privatleute folgten ihrem Aufruf und beteiligen sich am Sonntag, 25. Februar, ab 15 Uhr im Schulhof der Martin-Stöhr-Grundschule an der Kundgebung „Hirschberg für Demokratie und Bürgerrechte“. Damit will auch Hirschberg ein sichtbares Zeichen für Demokratie und gegen Ausgrenzung setzen. „Wir freuen uns darüber, mit so einem illustren Kreis von Bekennern, Aktiven und Kreativen gemeinsam so eine Kundgebung gestalten zu können“, sagt der Initiator der Veranstaltung, Arndt Weidler.

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Der einstige GLH-Vorsitzende suchte für seine Aktion Mitstreiter und fand diese zunächst bei seinen zwei Freunden Götz und Stamm: „Die zwei kenne ich gut und weiß, wie sie ticken.“ Daraufhin wurde ein Schreiben aufgesetzt und an Vereine, Organisationen, Kirchen, und Parteien geschickt. Die Resonanz war sehr positiv. Am Mittwochabend gab es noch ein abschließendes Treffen, sodass Initiator Weidler nun das Programm für den Sonntag präsentieren kann. Die Organisatoren treffen sich um 14 Uhr. Danach erfolgt der Aufbau der Technik. Veranstaltungsbeginn ist um 15 Uhr auf dem Schulhof. Das Ende ist für 16 Uhr vorgesehen. „Aus der Vielzahl der Programmpunkte, die sich ergeben haben, durften wir ein aus unserer Sicht schlüssiges und verdauliches Programm zusammenstellen, das allen Beteiligten ausreichend Raum beziehungsweise Zeit einräumt, ihre persönliche Dringlichkeit und ihre Gedanken zum Thema Bekenntnis zu unserer Demokratie und Bedrohung der Bürgerrechte durch die aktuelle rechtsextremistische Agenda zum Ausdruck zu bringen“, erläutert Weidler, der mit regem Zuspruch rechnet.

Beiträge dauern fünf Minuten

Jeweils fünf Minuten sind laut Organisatoren für die Vorträge sowie die Musikbeiträge eingeplant. Dabei ist klar: Persönliche Beleidigungen oder parteipolitische Schuldzuweisungen haben auf der Bühne nichts zu suchen. Zudem ist keine Anmoderation geplant; jeder Redner sollte sich zunächst kurz vorstellen und dann in seinen Vortrag einsteigen. Zudem weist das Organisationsteam auf die Parkplatzsituation hin, denn bis 13 Uhr findet ein Kinderflohmarkt in der Heinrich-Beck-Halle statt, dessen Abbau wahrscheinlich bis 14 Uhr dauert.

Der Ablaufplan am Sonntag

Der Ablaufplan für die Kundgebung sieht wie folgt aus: 14 Uhr Treffpunkt der Organisatoren; 15 Uhr Veranstaltungsbeginn; 15 Uhr, Peter Reinig, Musikstück; 15.05 Uhr, Arndt Weidler, Begrüßung und einleitende Worte; 15.10 Uhr, Bürgermeister Ralf Gänshirt, Ansprache im Namen des Gemeinderates; 15.15 Uhr, Sandra Gritsch und Christopher Walkowiak, Vorsitzende Elternbeirat der Martin-Stöhr-Schule; 15.20 Uhr, Dr. Markus König, Lied; 15.25 Uhr, Dr. Antje Blank, Vorsitzende katholischer Pfarrgemeinderat, Pfarrerin Dr. Tanja Schmidt; 15.30 Uhr, Dr. Michael Penk, Vorsitzender Arbeitskreis Ehemalige Synagoge; 15.35 Uhr, Manfred Maser und Odenwälder Shanty Chor, Lied; 15.45 Uhr, Rabea Götz und Tobias Kleis, Vorstand Pfadfindergemeinschaft St. Georg Leuterhausen; 15.50 Uhr, Arndt Weidler, Bernhard Götz und Dietmar Stamm, Dank und Verabschiedung; 15.55 Uhr, Volker Schneider und Kapelle AM singen mit allen Teilnehmern, Lied: „Die Gedanken sind frei“; Veranstaltungsende gegen 16 Uhr.