Region

Einbrecher, Tannendiebe und Schlägergruppe

Von wegen "besinnliche Adventszeit". Die Polizei hatte am Wochenende wieder einiges zu tun. Wir fassen die Berichte in unserem Blaulicht-Ticker zusammen.

In Steinklingen kam ein BMW von der Fahrbahn und rutschte die Böschung hinunter. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Bergung. Foto: Feuerwehr Weinheim
In Steinklingen kam ein BMW von der Fahrbahn und rutschte die Böschung hinunter. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Bergung.

Am Samstagabend gegen 21 Uhr ereignete sich in Weinheimer Ortsteil Oberflockenbach auf der Steinklingener Straße (K 4124) ein Verkehrsunfall. Nach Polizeiangaben verlor der 19-jährige Fahrer eines BMW M3 aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über das Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto stürzte etwa acht bis zehn Meter die Böschung hinunter und kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Beifahrer blieb unverletzt. Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich aufgrund der Lage schwierig und dauerte bis etwa 1.45 Uhr. Die Polizei geht von einem Totalschaden am Fahrzeug aus. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Da das Fahrzeug schwer zugänglich in der Böschung hing, unterstützte die Feuerwehr die Bergungsarbeiten. Dazu mussten die Einsatzkräfte zunächst mithilfe von Kettensägen den Weg zum Unfallfahrzeug freimachen, ehe der BMW mit der Seilwinde auf die Straße gezogen werden konnte. Im Anschluss übernahm ein Abschleppdienst den Rest, berichtet die Feuerwehr

Schriesheim: Einbrecher im Blütenweg

In Schriesheim brachen am Donnerstag zwischen 10.15 und 18.30 Uhr Unbekannte in ein Einfamilienhaus im Blütenweg ein. Nachdem sie die Terrassentür aufgehebelt hatten, durchsuchten sie mehrere Räume und stahlen Schmuck und Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen, Telefon 0621/174-4444.

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Heidelberg: Tannendiebe auf dem Weihnachtsmarkt

Zwei Besucher des Heidelberger Weihnachtsmarkts sorgten in der Nacht von Freitag auf Samstag für einen „weihnachtlichen Polizeieinsatz“. Sicherheitsmitarbeiter bemerkten kurz nach 1 Uhr zwei Personen, die verdächtig an einem Weihnachtsbaum hantierten und die Kabelbinder entfernten. Die beiden Herren verließen mit dem Baum die Örtlichkeit, woraufhin die Sicherheitsmitarbeiter ihnen folgten. Erst als die Sicherheitsmitarbeiter lautstark auf sich aufmerksam machten, ließen die Beschuldigten mitten auf dem Weg den Baum fallen und setzten zur Flucht an. Allerdings ließ sich einer der Sicherheitsmitarbeiter nicht abschütteln. Eine alarmierte Polizeistreife konnte schließlich alle Beteiligten antreffen und einer Kontrolle unterziehen. Dabei gaben die beiden Hauptverdächtigen an, den Baum keinesfalls entwenden zu wollen. Sie wären „aus unerfindlichen Gründen“ plötzlich durch die Sicherheitsmitarbeiter verfolgt worden. Der Baum blieb unversehrt und kehrte an seinen Platz zurück, wo er weiterhin für Weihnachtsstimmung sorgt, heißt es im Bericht der Polizei.

Heidelberg: Bedrohung mit Schreckschusswaffe nach Spurwechsel

Die unterschiedliche Auffassung über das Wechseln von Fahrstreifen im Straßenverkehr führte am Freitag gegen 12.30 Uhr in Heidelberg im Bereich Cuzaring /Speyerer Schnauz zu Beleidigungen und Bedrohungen. Ausgangslage war nach Polizeiangaben, dass ein 35-Jähriger Autofahrer vor der Kreuzung vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechselte. Der dahinter befindliche 21-Jährige Fahrzeugführer zeigte sich darüber wenig erfreut und fuhr dicht auf, gestikulierte „wild herum“ und zeigte zunächst den „Vogel“ und anschließend den Mittelfinger.

Der junge Fahrzeugführer beruhigte sich auch danach nicht, fuhr neben den Pkw des 35-Jährigen und zielte nun mit einer „Schusswaffe“ in dessen Richtung. Der Bedrohte verständigte die Polizei und verfolgte den Kontrahenten bis zum Eintreffen der Beamten.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Diese wurde als Beweismittel eingezogen. Vor Ort konnten die Beamten die Lage soweit beruhigen, dass eine weitere Eskalation nicht zu befürchten war.

Mannheim: Gefährliche Körperverletzung am Luisenring

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde gegen 0.40 Uhr in der Nähe des Luisenrings ein 26-jähriger Mann von einer Gruppe von vier Tätern attackiert und verletzt. Die Polizei Mannheim sucht Zeugen, um die Täter zu identifizieren. Nach bisherigen Erkenntnissen griffen die vier unbekannten Männer ihr Opfer vor einer Gaststätte am Luisenring zunächst mit Pfefferspray an. Der Geschädigte versuchte sich durch eine Flucht über den Luisenring in Sicherheit zu bringen, wurde jedoch von seinen Kontrahenten verfolgt. Die Täter holten ihn ein und schlugen ihn mehrfach mit den Fäusten. Anschließend flüchteten sie in Richtung Jungbuschstraße/Hafenstraße. Durch das Pfefferspray erlitt der 26-Jährige Reizungen der Augen, durch die Schläge glücklicherweise nur eine leichte Verletzung an der Lippe.

Trotz der Aufregung konnte der Mann eine grobe Beschreibung der Ereignisse und der Täter liefern. Bei den Tätern soll es sich um vier Männer handeln, drei davon waren bei der Tat dunkel gekleidet und trugen sogenannte Skimasken. Der vierte Täter war nicht maskiert, ihn beschrieb der Geschädigte als Mann mit hellem „Hautton“ und blonden kurzen Haaren. Die Polizei Mannheim bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt, Telefon 0621/12580 in Verbindung zu setzen.