Verkehr

Entlastung der Hemsbacher A5-Abfahrten ist absehbar

Autobahn GmbH gibt Stellungnahme zu Verkehrslage an Hemsbacher A5-Abfahrten ab. Warum sich für diese Lösung entschieden wurde und warum das Chaos bald zu Ende sein könnte.

Der Feierabendverkehr wird an den A5-Abfahrten für viele Autofahrer zur Geduldsprobe. Foto: Stephanie Kuntermann
Der Feierabendverkehr wird an den A5-Abfahrten für viele Autofahrer zur Geduldsprobe.

Hemsbach. Die Ampeln an den Autobahnzubringern sorgen weiter für Verdruss bei den Menschen. Ein Mann berichtet jetzt, dass er vorgestern, von Hüttenfeld kommend, fünf Minuten in der Schlange stand, „ohne dass nur ein Auto über die Ampel gekommen ist“. Schließlich wich er auf die Umgehung aus und nahm zehn Kilometer Umweg in Kauf. Gerade der Feierabendverkehr wird aktuell zur Herausforderung. Verantwortlich dafür sind die Ampelanlage, die aufgebaut wurde, nachdem man wegen der Baustelle am Weinheimer Kreuz die A5 nicht mehr Richtung Stadt verlassen kann, sondern den Umweg über Hemsbach nehmen muss.

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„Ende nächster Woche“

Um eine Stellungnahme zu der Situation gebeten, gesteht die Pressestelle der Autobahn GmbH zu, dass die Umleitungen zu einem größeren Verkehrsaufkommen führten, die „mit gewissen Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmenden verbunden“ seien. Aber: „Die Ampelanlage trägt dazu bei, den von der Autobahn kommenden Verkehr zügig abzuleiten und so Rückstaus zu vermeiden. Ohne die Regelung würde sich „gerade der links abbiegende Verkehr unter Umständen bis auf die Autobahn zurückstauen und dort zu Gefahrensituationen führen.“ Die einzelnen Ampeln seien über ein komplexes Schaltprogramm miteinander koordiniert und würden seit ihrer Inbetriebnahme in engem Austausch mit der zuständigen Polizeidienststelle beobachtet. Dabei wurde festgestellt: „Der Verkehr staut sich nicht auf die Autobahn zurück.“ Dennoch gebe es nach dem ersten Praxistest einige Optimierungsmöglichkeiten, „deren Prüfung durch die Fachfirma wir auch bereits angestoßen haben“. Auf der anderen Seite versprechen die Autobahn-Vertreter, dass die gesperrte Weinheimer Auffahrt „nach heutigem Stand voraussichtlich bereits Ende nächster Woche“ wieder befahrbar sein soll. Womit ein Großteil des umgeleiteten Verkehrs entfallen dürfte. Die Anlage soll dann deaktiviert, im weiteren Verlauf noch einmal – optimiert – in Betrieb genommen werden.