Familie Noe hat an Halloween das gruseligste Haus in Gorxheimertal
Spinnen, Geister und Co.: Nur die Mutigsten trauen sich an Halloween nach Unter-Flockenbach in den Lärchenweg. Was wohl am Haus der Noes auf Besucher lauert?
Geister gibt es nur in Gruselgeschichten? Vielleicht. Ganz bestimmt sieht man aber einen von ihnen in diesen Tagen aus dem Fenster der Familie Noe gucken. Und das hat einen guten Grund: Pünktlich zu Halloween haben die Noes ihren Vorgarten im Lärchenweg im Gorxheimertaler Ortsteil Unter-Flockenbach wieder schaurig-schön gestaltet – Skelette und eben aufblasbare Geister inklusive. Und noch viel mehr dürfen Besucher erwarten, die sich in den Lärchenweg „trauen“.
Das Wetter mit Nebelschwaden passt schon mal perfekt zu Halloween, das seinen Ursprung in der keltischen Mythologie haben soll. So sollen in diesen Tagen Geister und Dämonen ihr Unwesen treiben. Bei den Spuk-Gestalten am Haus der Familie Noe kann man sich jedoch sicher sein, dass diese zwischen den Grabsteinen, überdimensionalen Spinnen und Kürbissen vor allem eines möchten: nämlich den Besuchern einen tollen Anblick bieten.
Seit Anfang dieser Woche kann man die schaurig-schönen Gestalten, die vor allem bei Dunkelheit zur Geltung kommen, bei den Noes entdecken. Hinter alldem steckt Familienvater Christian. „Er mag Horrorfilme und schmückt daher seit vier Jahren unser Haus jedes Jahr im Herbst passend zu Halloween“, erklärt seine Frau Tanja, die die Leidenschaft ihres Mannes unterstützt. Hingegen ist sie selbst für die jährliche Weihnachtsdekoration im Hause Noe zuständig, „die jedoch etwas unauffälliger ist“, erklärt sie mit einem Lächeln. Der sechsjährige Sohn Henry hat in diesem Jahr seinen Papa wieder beim Dekorieren unterstützt und sein kleiner Bruder, der eineinhalbjährige Jamie, wächst somit in einer Halloween-begeisterten Familie auf.
Skelette, Spinnen und mehr
Was im ersten Jahr mit einem Hawaiihemd tragenden Skelett im Vorgarten begann, wächst mit jedem Halloweenfest. So tummeln sich in diesem Jahr bereits zehn Skelette rund um die Haustür und eine aufblasbare Spinne mit leuchtenden Augen krabbelt über das Dach. „Und es gibt zwei bewegliche Figuren“, sagt Tanja Noe, die sich bereits über positive Reaktionen freute. Noch bis zum Wochenende bleibt die Dekoration stehen.
Die Planungen für den diesjährigen Halloween-Garten begannen bereits vor einem halben Jahr. „Es wird immer etwas Neues dazubestellt und auch selbst gebastelt, wie zum Beispiel ein Sarg und eine Säule, die einen Kürbis trägt“, erklärt Tanja Noe. So ist es nicht verwunderlich, dass es für Halloween im kommenden Jahr bereits ein paar erste Ideen gibt. Denn fest steht: „Unser Anspruch ist, dass jedes Jahr etwas Neues Einzug hält.“