Feuerwehr Weinheim: Umgestürzter Baum und DKMS-Aktion für René Dykier beim Tag der offenen Tür
Beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Weinheim-Oberflockenbach gab es für die Besucher Kuchen, Feuerlöscherübungen und einen echten Einsatz.
Weinheim. Beim Tag der offenen Tür der Weinheimer Feuerwehrabteilung Oberflockenbach am Sonntag haben zahlreiche Besucher ein abwechslungsreiches Programm, Mitmachaktionen und eine große Typisierungsaktion für den Weinheimer René Dykier miterlebt. Wie die Feuerwehr berichtete, gab es sogar auch einen echten Einsatz.
Erst Regen, dann Sonne: Der Hof der Feuerwehr füllte sich schnell und besonders die Hüpfburg war ein Anziehungspunkt für die kleinen Besucher. Dazu kamen Slush-Eis, frische Waffeln und das Brandhaus der Jugendfeuerwehr, das eindrucksvoll die Gefahren von Feuer zeigte. Auch die Rundfahrten mit den Einsatzfahrzeugen in Zusammenarbeit mit der Abteilung Rippenweier waren stark gefragt.
Neben Kuchenbar und Herzhaftem vom Grill wurde auch viel Fachliches geboten. Besucher informierten sich über Vorsorge im Notfall, die Handhabung eines AED und die richtige Anwendung von Feuerlöschern - inklusive praktischer Übung vor Ort. Ein Info-Stand zum Thema Hydranten sensibilisierte für den richtigen Umgang mit Löschwasserentnahmestellen im Alltag.
DKMS-Typisierungsaktion
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der DKMS-Typisierungsaktion für René Dykier aus Weinheim. 40 Personen nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort als potenzielle Stammzellspender registrieren zu lassen. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs und gaben René und anderen Betroffenen neue Hoffnung.
Umgestürzter Baum
Die Besucher erlebten sogar einen realen Einsatz, denn auf dem Bärsbacher Weg musste ein umgestürzter Baum beseitigt werden. Die Feuerwehrkräfte kümmerten sich routiniert darum und waren schnell wieder am Standort zurück. Abteilungskommandant Hufnagel zeigte sich rundum zufrieden: „Wir freuen uns, dass so viele Menschen aus Oberflockenbach und den Nachbarorten gekommen sind. Es ist wichtig, dass wir unsere Arbeit transparent machen und zeigen, wie vielfältig Feuerwehr heute ist.“ Besonders stolz sei er auf die Jugendfeuerwehr, die mit großem Einsatz ihre Stationen betreut habe.