Weinheim

GigaNetz-Frist für Weinheim läuft heute ab

Eigentlich endet am heutigen Montag die sogenannte Vorvermarktungsphase für Glasfaseranschlüsse der Deutschen GigaNetz in Weinheim. Aber zwei bis drei Wochen haben Interessierte anscheinend doch noch Zeit.

Bis zum 8. Januar wollte die Deutsche GigaNetz 35 Prozent der Weinheimer Haushalte von einem Glasfaseranschluss überzeugen. Ob das geklappt hat, soll in zwei bis drei Wochen veröffentlicht werden. Foto: Deutsche GigaNetz
Bis zum 8. Januar wollte die Deutsche GigaNetz 35 Prozent der Weinheimer Haushalte von einem Glasfaseranschluss überzeugen. Ob das geklappt hat, soll in zwei bis drei Wochen veröffentlicht werden.

Eigentlich endet am heutigen Montag die sogenannte Vorvermarktungsphase für Glasfaseranschlüsse der Deutschen GigaNetz in Weinheim. Doch bis zum Ende der „Prüfungsphase“, die nach Angaben des Unternehmens zwei bis drei Wochen dauern soll, sei es weiterhin möglich, Verträge abzuschließen und damit die Kosten für den Hausanschluss zu sparen.

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Nach Abschluss der „Prüfungsphase“ wolle man über das weitere Vorgehen in Weinheim entscheiden, kündigte Sebastian Bergmann, Regionalleiter Süd der Deutschen GigaNetz, an. „Wir konnten zum Ende der Nachfragebündelung einen starken Endspurt hinlegen, der mich optimistisch stimmt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Man werde die nächsten Wochen nutzen, „um zu eruieren, wie wir den geplanten Netzausbau für Weinheim, unter Berücksichtigung aller Interessen, bestmöglich umsetzen können“.

Wie mehrfach berichtet, lautete bislang die Vorgabe, dass sich 35 Prozent aller Haushalte für einem Glasfaseranschluss entscheiden müssten, damit die Deutsche GigaNetz den flächendeckenden Ausbau in Weinheim in Angriff nehmen würde. Laut der Website des Unternehmens liegt die Quote allerdings weiterhin bei 21 Prozent (Stand: 4. Januar 2024).

Das würde bedeuten, dass sich in den vergangenen drei Monaten nicht mehr viel getan hat, obwohl GigaNetz noch einmal mit neuen Plakaten die Werbetrommel gerührt hat. Auf den Plakaten sprechen sich zum Beispiel Oberbürgermeister Manuel Just, Grünen-Stadträtin Elisabeth Kramer, Roland Müller (Vorsitzender des Gewerbevereins Weinheim) und Steffen Hinkel (Vorsitzender von Haus & Grund Weinheim und Umgebung) für den Glasfaserausbau aus.

Sollte auch nach der „Prüfungsphase“ die Quote von 35 Prozent deutlich verfehlt werden, wäre denkbar, dass der Glasfaserausbau nur in Teilbereichen der Stadt von GigaNetz realisiert wird. Diesen Weg will das Unternehmen – wie berichtet – zum Beispiel in Hemsbach beschreiten, nachdem auch dort die erhoffte Anzahl von Vertragsabschlüssen verfehlt worden war.