Neuer Belag für Metalltreppe zum Dürreplatz wird richtig teuer
Die Metalltreppe von der Grundelbachstraße zum Dürreplatz ist mal wieder gesperrt. Das ist in den Wintermonaten "normal". Aber jetzt kommt ein weiterer Grund hinzu. Zwei Personen sind schon ausgerutscht.
Weinheims Erster Bürgermeister Andreas Buske überbrachte die schlechte Nachricht am Mittwoch am Ende der Sitzung des Ausschusses für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung (ATUS): Bei der Metalltreppe von der Grundelbachstraße zum Dürreplatz muss der Belag der Treppenstufen erneuert werden. Und das wird richtig teuer: Man rechne derzeit mit Kosten in Höhe von 180 000 bis 200 000 Euro.
An der Maßnahme führe aber kein Weg vorbei. Denn es besteht erhöhte Rutschgefahr. Zwei Personen seien erst kürzlich gestürzt. Deshalb habe man die Treppe auch umgehend gesperrt. Man wolle nun die Wintermonate - in denen diese Treppe ohnehin jedes Jahr gesperrt wird, weil die Stadt den Räum- und Streudienst nicht gewährleistet kann - nutzen, um den Stufenbelag zu erneuern.
Der alte Belag hat gerade einmal knapp 13 Jahre gehalten. Im Februar 2011 wurde die Metalltreppe für Fußgänger freigegeben. Schon damals hatte die Treppe, die der Investor der Weinheim Galerie bezahlt hat, allerdings für Schlagzeilen gesorgt. Denn die Freigabe hatte sich um mehr als ein halbes Jahr verzögert. Der Grund: Beim ersten Abnahmetermin für das Bauwerk hatte man festgestellt, dass das Treppengeländer zu niedrig war, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Eine nachträgliche Erhöhung war dann zunächst so ausgeführt worden, dass aus Sicht der Stadt weiterhin Verletzungsgefahr bestanden hätte. Also musste noch einmal nachgebessert werden.
Erst dann war die Stadt dazu bereit, die sogenannte Verkehrssicherungspflicht für die Treppenanlage zu übernehmen. Seither ist aber die Stadt auch für die anfallende Reparaturen zuständig, weshalb die Erneuerung des Stufenbelags nun von der Stadt bezahlt werden muss.