Sanierung Langenbergschule geht voran
Auch in den Sommerferien wird im Gebäude kräftig angepackt. Welche Arbeiten derzeit verrichtet und zum Start des neuen Schuljahres fertiggestellt werden
Die hessischen Sommerferien sind in vollem Gange – und im Schulgebäude ist es damit also ganz still? Nicht in Birkenau. Denn in der Langenbergschule, die seit dem Jahr 2021 grundhaft saniert und modernisiert wird, wird auch in den Sommerferien kräftig angepackt, um die Schule Stück für Stück zur ersten „Cluster“-Schule im Kreis Bergstraße umzubauen.
Welche Arbeiten innen sowie außen derzeit verrichtet und zum Start des neuen Schuljahres fertiggestellt sein werden, hat der Schulträger Kreis Bergstraße beantwortet. Und dass das „Lernen in den neuen Räumlichkeiten bei den Schülern gut ankommt“, bestätigt Thomas Rech, stellvertretender Leiter der Langenbergschule, der die Sanierung von Anfang an begleitet.
Welche Arbeiten finden während der Sommerferien statt?
Aktuell wird im Innenbereich der Innenausbau mit den Trockenbau-, Putz- und Malerarbeiten durchgeführt. Die Fliesenarbeiten im Innenbereich beginnen Ende Juli und die Bodenbelagsarbeiten folgen im August. Die Schreinerarbeiten haben ebenfalls bereits begonnen und die Zargen für die Innentüren werden voraussichtlich bis Ende August montiert werden – die Türen werden erst kurz vor Fertigstellung eingehängt, wie es in der Mitteilung aus dem Landratsamt heißt. Außerdem wird der Aufzug installiert und die Feinmontage der technischen Gebäudeausstattung fortgesetzt. Im Außenbereich werden die Fassaden- sowie die Dachabdichtungsarbeiten des ersten Stockwerks fertiggestellt. Die Stahlmontage des Fluchtsteges aus dem ersten Obergeschoss wird ebenfalls in den Sommerferien abgeschlossen, heißt es weiter in der Mitteilung. Und: Das Vordach für den zukünftigen Kiosk wird nach den Sommerferien installiert.
Kann man mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts im ersten Quartal 2025 rechnen?
Die Fertigstellung ist nach bisheriger Einschätzung unverändert im ersten Quartal 2025 geplant, bestätigt das Landratsamt in seiner Mitteilung.
Wie wird die „Cluster“-Struktur bisher angenommen?
Das Lernen in den neuen Räumlichkeiten kommt bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an“, sagt der stellvertretende Schulleiter Rech auf Anfrage der Redaktion. Es sei kein Vergleich mehr zu den alten Räumlichkeiten und „natürlich gar kein Vergleich zu den Containern“, die als Übergangslösung dienten. Besonders der Pilotjahrgang 5, der im September des vergangenen Jahres startete, habe von der pädagogischen Konzeption dieser Räumlichkeiten enorm profitiert. Bezüglich der Einschulungen ins kommende Cluster 5 können wir rund 60 Schülerinnen und Schüler erwarten.