Sukzessive Sperrung von Haltestellen - doch Fahrgäste können aufatmen
Die Stadt Weinheim baut nach der Reihe ihre Bushaltestellen aus und macht sie barrierefrei. Was Ersatzhaltestellen anbelangt, brauchen Fahrgäste keine Angst haben.
Auf der B3 unterhalb der Friedrichschule kündigt sich gerade eine Baumaßnahme an, die den Busverkehr in Weinheim deutlich voranbringen soll, schreibt das Weinheimer Rathaus. Dort beginnt der sukzessive Ausbau von weiteren barrierefreien Bushaltestellen.
In dieser Woche noch beginnen die Arbeiten an diesem ersten Punkt. Insgesamt sind 17 Standorte für barrierefreies Ein- und Aussteigen vorgesehen, verteilt aufs ganze Stadtgebiet, auch in Stadt- und Ortsteilen.
Es handelt sich dabei um ein Ausschreibungspaket, das vom Weinheimer Tiefbauamt erarbeitet und im Frühjahr im Gemeinderat beschlossen worden ist. Pro neuem Einstieg sind etwa vier Wochen Bauzeit vorgesehen, der Verkehr wird jeweils örtlich geregelt. Ersatzhaltestellen, so Rathaussprecher Roland Kern, entstehen jeweils direkt vor oder nach der Baustelle.
Bis alle 17 Haltepunkte ausgebaut sind, vergeht ein Jahr. Die Komplettmaßnahme kostet fast 1,2 Millionen Euro, die Stadt bekommt dafür aber auch Fördermittel.