L541

Gestrandeter Lkw bei Hirschberg kann noch nicht geborgen werden 

Die Bergung des Lkws, der am Mittwochmorgen eine Böschung hinunter gerauscht ist, wird zu einer schwierigen Angelegenheit. Eventuell wird sogar ein Kran benötigt.

Der Lkw ist auf einem Feld unterhalb der Landstraße 541 gestrandet. Foto: pr-video/Priebe
Der Lkw ist auf einem Feld unterhalb der Landstraße 541 gestrandet.

Hirschberg. Eigentlich sollte die Bergung des am Mittwochmorgen auf der L 541 verunglückten Lkws am heutigen Donnerstagmorgen beginnen. Auf WNOZ-Nachfrage bestätigte die Polizei jedoch, dass mit der Bergung noch nicht begonnen werden kann. "Zurzeit warten wir noch auf die Genehmigung durch die Verkehrsbehörde", so Polizeisprecherin Sarah Winterkorn vom Polizeipräsidium Mannheim. Die Unfallstelle sei jedoch abgesichert, Autofahrer werden durch entsprechende Hinweise gewarnt. "Wann es zur Bergung und Sperrung der L 541 kommen wird, können wir aktuell noch nicht sagen", so Winterkorn. Für die Bergung werde schweres Gerät, womöglich sogar ein Kran, benötigt. Laut Polizeiangaben rechnet man damit, dass die Maßnahme sechs bis acht Stunden in Anspruch nimmt.

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Die Bergung des Lkw gestaltet sich komplizierter. Foto: Priebe/pr-video
Die Bergung des Lkw gestaltet sich komplizierter.

Was ist passiert? Ein Lkw ist am Mittwochmorgen gegen 7.15 Uhr auf der L 541 durch eine Leitplanke gekracht und eine Böschung hinunter gerauscht. Laut Polizeiangaben stieß der Fahrer zuvor beim Verlassen des Kreisverkehrs gegen die dortige Verkehrsinsel. Der Lkw kam schließlich auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der 21-Jährige konnte das Fahrzeug eigenständig und ohne Verletzungen verlassen. Durch den Rettungsdienst wurde der Mann jedoch vorsorglich vor Ort medizinisch betreut.

Für die Unfallaufnahme wurde die L541 für etwa 45 Minuten vollständig gesperrt. Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg, die mit drei Fahrzeugen vor Ort war, und der Straßenmeisterei Weinheim, wurde die Unfallstelle abgesichert.

Durch den Unfall entstand an der Verkehrsinsel, der Leitplanke sowie an den Bäumen und Büschen ein Sachschaden, der auf etwa 4.500 Euro geschätzt wird. Der Schaden an der Fahrzeugfront wird mit 9.000 Euro beziffert.