Weinheimer Bahnhof eklig, unwürdig und peinlich: Stadt muss Druck auf Bahn ausüben
WNOZ-Autor Eckhard Malcherek kritisiert den desolaten Zustand des Weinheimer Hauptbahnhofs und fordert die Stadtverwaltung auf und appelliert, entschiedener gegen die Missstände vorzugehen.
Weinheim. Seit einiger Zeit ist der Zustand des Weinheimer Hauptbahnhofs unwürdig, zum Teil eklig und für die Stadt Weinheim zunehmend peinlich. Wenn man da ist, spürt man an vielen Stellen, dass sich niemand um den Bahnhof kümmert. Auch wenn sie formal nicht für den Bahnhof und das Bahngelände zuständig ist, darf sie diese Zustände nicht länger tolerieren.
Die Stadtverwaltung muss deutlich mehr Druck auf die zuständigen Stellen der Deutschen Bahn ausüben und wenn diese nicht kooperieren, dies an höherer Stelle adressieren. Im Interesse der Stadt, ihrer Bürger und Gäste sollte sie prüfen, ob sie die Reinigung und Sicherheitsdienste nicht selbst in die Hand nimmt und sich die Kosten von der Deutschen Bahn erstatten lassen kann. Außerdem sollte in Erwägung gezogen werden, das ungenutzte Bahngelände mit Zäunen abzusperren. Das Gebiet rund um den Bahnhof darf nicht weiter verkommen, dazu kann auch eine regelmäßige Präsenz von Polizei und Sicherheitsdiensten beitragen.