Motorsport

1.000 Zuschauer: Volles Haus beim Zotzenbacher Bergslalom

Der 21-jährige Student Max Weber aus Worms feiert auf seinem Mitsubishi Lancer einen Doppelsieg beim 31. und 32. Bergslalom auf der Zotzenbacher „Rennstrecke“.

Der 31. und 32. Bergslalom auf der Zotzenbacher „Rennstrecke“ war wieder ein Erfolg und lockte viele Zuschauer an. Foto: Ernst Lotz
Der 31. und 32. Bergslalom auf der Zotzenbacher „Rennstrecke“ war wieder ein Erfolg und lockte viele Zuschauer an.

Zotzenbach. Bei strahlendem Spätsommerwetter wurde am vergangenen Wochenende der 31. und 32. Bergslalom auf der Zotzenbacher „Rennstrecke“ ausgetragen. Die traditionsreiche Motorsportveranstaltung lockte zahlreiche Fahrer aus dem gesamten west- und süddeutschen Raum an die L 3409. Die Veranstaltergemeinschaft aus MSF Zotzenbach, MSC Rodenstein Fränkisch-Crumbach, MSC Überwald und der IMS Schlierbachtal stellte mit mehr als 150 Helfern erneut eine makellose Veranstaltung mit zwei Läufen zur Deutschen Automobilslalom-Meisterschaft auf die Beine.

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Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Hier fährt Rolf Rauch im Fiat 128. Foto: Ernst Lotz
Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Hier fährt Rolf Rauch im Fiat 128.

Der Zuschauerandrang war ungebrochen hoch. Laut Veranstalter kamen rund 1.000 Zuschauer über das Wochenende zur Rennstrecke. Die Wertungsläufe konnten ohne nennenswerte Unterbrechung und weitestgehend unfallfrei durchgeführt werden.

Lokalmatadoren am Start

In diesem Jahr kam der Sieger beider Veranstaltungen aus Worms. Der 21-jährige Student Max Weber konnte auf seinem Mitsubishi Lancer mit vier makellosen Wertungsläufen die starke Konkurrenz bändigen. Am Samstag komplettierte Lokalmatador Alexander Wolk aus Mackenheim auf VW Golf II Turbo auf Platz 2 das Podium und konnte die Klasse FS für sich entscheiden. Auf Platz 3 fuhr Janin Götz auf Opel Kadett C. Die schnelle Dame aus Königsfeld bei Bamberg gewann ebenfalls die stark umkämpfte Klasse H 14. Mit rund 140 Teilnehmern war die Veranstaltung am Sonntag voll ausgebucht. Pokale gingen auch an Fahrer aus der Region. Zweiter in der Klasse FS wurde der Fränkisch-Crumbacher Florian Heß auf Porsche 997 GT3. Tim Reinhardt aus Beerfurth belegte in der Klasse G 0 auf Audi TTRS den 2. Platz. Sein Bruder Jan belegte auf Mitsubishi Lancer Evo 9 den 5. Platz in der Klasse FS (Freestyle). Platz 3 in dieser Klasse belegte Julian Hanekamm auf Honda Civic Type R aus Affolterbach. In der Klasse H 12 erkämpfte sich der Ellenbacher Fiat-Pilot Marco Rauch Platz 3. Einen souveränen Klassensieg in der Klasse F 9 verbuchte der Fürther Mike Röder auf BMW 316i. In gleicher Klasse fuhr Manuel Hartmann aus Linnenbach auf Honda CRX auf Platz 3.

Der 32. Bergslalom, der am Sonntag ausgetragen wurde, bot ebenfalls spannenden Motorsport. Zu Gesamtsieger Max Weber gesellten sich am zweiten Veranstaltungstag zwei andere Piloten auf dem Podium. Den zweiten Platz belegte Norbert Wimmer aus Waldkraiburg auf BMW 2002. Der ehemalige Bergrennpilot gewann ebenfalls die Klasse H 14. Platz 3 belegte Rudolf Brandl aus Walldürn auf Porsche Cayman. In der Klasse Freestyle tauschten Florian Heß und Alexander Wolk die Plätze. Der Fränkisch-Crumbacher nahm am Sonntag den Klassensieg mit ins Gersprenztal. Beide Piloten platzierten sich mit dem Ergebnis auf Platz 4 und 5 in der Gesamtwertung. Julian Hanekamm bestätigte das Samstagsergebnis und belegte den dritten Platz in der Klasse FS. Gleiches widerfuhr Marco Rauch, der in der Klasse H 12 erneut den letzten Platz auf dem Podest ergatterte.

Mike Röder wiederholte seinen nie gefährdeten Klassensieg in der F 9 und nahm den Siegerpokal mit nach Hause. Manuel Hartmann belegte erneut den dritten Rang in der gleichen Klasse. Tim Reinhardt aus Beerfurth konnte das Ergebnis des Vortages nicht ganz bestätigen und landete in der Klasse G 0 der serienmäßigen Fahrzeuge auf Platz 3.

Warnlampen gestohlen

Vom Pech verfolgt war der Rimbacher Szilárd Varga, der am Samstag mit der schnellsten Einzelzeit am Wochenende den Berg erklimmen konnte, jedoch durch Pylonenfehler im Ergebnis zurückfiel. Am Sonntag beendete ein Antriebschaden an seinem Mitsubishi die schnelle Fahrt. Nach Abschluss der Veranstaltung zogen alle Beteiligten ein positives Fazit – bis auf eine Ausnahme. Baustellen-Warnlampen wurden von Unbekannten gestohlen und Absperrbaken an der Umleitung zerstört. Den Vorfall wollen die Veranstalter jetzt polizeilich anzeigen.