Rennsport-Spektakel

Der Favoritenkreis beim Zotzenbacher Bergslalom ist groß

Der Zotzenbacher Bergslalom am 6./7. September ist mit 150 Teilnehmern ausgebucht. Die zwei Läufe zählen auch zur Deutschen Meisterschaft.

Schlange stehen: Am kommenden Wochenende, 6./7. September, wird wieder der Zotzenbacher Bergslalom gestartet. Foto: Fritz Kopetzky
Schlange stehen: Am kommenden Wochenende, 6./7. September, wird wieder der Zotzenbacher Bergslalom gestartet.

Zotzenbach. Am kommenden Wochenende, 6. und 7. September, finden der 31. und 32. Bergslalom auf der Odenwälder Traditionsrennstrecke von Zotzenbach Richtung Ober-Mengelbach statt. Die Veranstaltergemeinschaft freut sich nunmehr zum zweiten Mal, zwei Läufe zur Deutschen-Slalommeisterschaft und zum Rhein-Neckar-Pokal durchzuführen. Die beiden Prädikate und der deutschlandweite Bekanntheitsgrad der „Rennstrecke“, lockt erneut nahezu 150 Teilnehmer nach Zotzenbach. Somit sind beide Tage voll ausgebucht.

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Die Zuschauer können sich auf Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet freuen. Die Favoriten um den Gesamtsieg sind dieses Jahr schwer auszumachen. Nachdem Dennis Zeug, Sieger des Samstagslaufs, in diesem Jahr nur sporadisch fährt und Florian Bodin, der Streckenrekordinhaber und Sieger des Laufs am Sonntag, in der Serienwagenklasse an den Start gehen wird, ist davon auszugehen, dass der Gesamtsiegerpokal an andere Piloten vergeben wird.

Autos aus dem Bergrennsport

Die Liste der Anwärter ist auch in diesem Jahr recht lang. Die schnellen Opel Kadett-Piloten Robert Stangel, Sven Plate sowie Michael und Janin Götz wollen alle um den Gesamtsieg ein Wörtchen mitreden. Die Wormser Thomas und Max Weber zählen auf Mitsubishi Lancer Evo ebenfalls zum Favoritenkreis. Ex Vize-Bergeuropameister Achim Kreim und mehrfacher Gesamtsieger aus Fränkisch-Crumbach ist auf gleichem Fabrikat am Start. Kreims Schwiegersohn Florian Hess bringt sicher das Leistungsstärkste Fahrzeug an die Strecke. Er startet mit einem Porsche 911 GT3, mit dem er üblicherweise Bergrennen fährt.

Ebenfalls aus Bergrennsport kommt der Abtsteinacher Alexander Wolk auf VW Golf Turbo. Er zählt auf seiner Heimstrecke zum absoluten Kreis der Favoriten. Szilárd Varga aus Rimbach ist ebenfalls gut aufgestellt und versucht auf seinem Mitsubishi Lancer den Gesamtsieg ins Weschnitztal zu holen. Die Augen der Zuschauer wird auch Norbert Wimmer auf sich ziehen. Der Bayer kommt nach der Premiere im Jahr 2024 erneut mit seinem pfeilschnellen BMW 2002 nach Zotzenbach. Mit seinem BMW 320i WTCC ist Altmeister Rainhard Nuber am Start. Christian Grassmann sen. auf BMW M3 E92 GT2 ist ebenfalls ein Genuss für Augen und Ohren. Drehzahlfans kommen beim Fürther Franz Koob auf ihre Kosten. Der Routinier bringt den bekannten Fiat Uno an den Start.

Die Zeitenjagd um die Pylonen startet an beiden Tagen um 8.30 Uhr mit den seriennahen Fahrzeugen der Gruppe G. Um die Mittagszeit starten dann die verbesserten Fahrzeuge. Der erste Tag findet am Abend mit der Ehrung der Sieger und ab 21.30 Uhr mit einem Profifeuerwerk der Firma AW-Pyrotechnik seinen Abschluss. Am Sonntag wird die Veranstaltung mit der Siegerehrung am späten Nachmittag zu Ende gehen. Die Veranstaltergemeinschaft, getragen von den Motorsportfreunden Zotzenbach, des MSC Überwald, des MSC Rodenstein Fränkisch-Crumbach und der IMS Schlierbachtal, freut sich auch in diesem Jahr wieder darauf, viele Zuschauer an der Strecke begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen für alle Motorsport-Fans sind auf der Website der Veranstaltung unter www.bergrennen-zotzenbach.de ersichtlich.

Wertstoffhof geschlossen

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass der ZAKB-Wertstoffhof und die Grünschnittannahmestelle „Aspenklahm“ aufgrund der Veranstaltung am Samstag, 6. September, geschlossen ist.