Fußball

Das Mörlenbacher Kerwespiel findet in Aschbach statt

Interessante Fußballspiele in der Englischen Woche: Der SV/BSC Mörlenbach will Kerwe feiern, der FC Fürth möchte dominieren und die SG Hammelbach/Scharbach ist froh, dass es endlich losgeht.

Leon Renzland (links im Zweikampf mit dem Tröseler Mico Bölts) und die Mörlenbacher wollen die Kerwe am Wochenende mit einem Sieg feiern können. Dazu brauchen sie heute einen Erfolg in Aschbach. Bild: Ernst Lotz Foto: Ernst Lotz
Leon Renzland (links im Zweikampf mit dem Tröseler Mico Bölts) und die Mörlenbacher wollen die Kerwe am Wochenende mit einem Sieg feiern können. Dazu brauchen sie heute einen Erfolg in Aschbach. Bild: Ernst Lotz

Gewarnt sind beide voreinander und Respekt haben sie ohnehin: Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) findet das vorgezogene Mörlenbacher Kerwespiel beim A-Liga-Rivalen TSV Aschbach statt. Dafür haben beide Teams am Wochenende frei. Aschbachs Trainer Thomas Baucsek strebt mit seinem Team nach dem Auswärtserfolg in Rodau „den ersten Heimsieg der Saison“ an. Aber die Aschbacher, so Sprecher Bruno Bihn, sehen im SV/BSC Mörlenbach auch einen Favoriten: „Trainer Riza Aydogan leistet dort hervorragende Arbeit. Der SV/BSC hat in der vergangenen Saison lange um den Aufstieg mitgespielt und mit David Knapp besitzen die Gäste einen der stärksten Stürmer der Liga.“

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Aber auch Aschbach braucht sich nicht zu verstecken. Bis auf den schwer verletzten Torwart Jan Pfeifer (er wurde und wird von Jan Philipp Wagner vertreten) kann Baucsek auf den Kader der letzten Woche zurückgreifen. Der leicht angeschlagene Tobias Jäger, der eine gute Partie in Rodau gespielt hat, wird einsatzfähig sein. Bihn: „Wenn auch noch die Urlauber Dennis Mulaj, Flo Wagner und Lenny Klage fehlen, sorgen die beiden Jüngsten im Aschbacher Team, Lennox Bräse und Alexander Krapp, doch für sehr viel Freude. Da hat Trainer Baucsek Alternativen.“

Für Mörlenbachs Spielertrainer Riza Aydogan heißt die Devise auch nach einer Niederlage: „Mund abwischen und weitermachen.“ Dabei baut er auf die letzten zehn Minuten im Spiel gegen die SG Brandau/Gadernheim, als seine Mannschaft aus einem 0:3 ein 2:3 gemacht hat und beinahe durch einen Pfostenschuss von David Knapp noch den Ausgleich erzielt hätte. Dabei habe vor allem der junge Niklas Dölp einen guten Job gemacht. Aydogan spricht von einem gegenüber dem letzten Jahr verdünnten, „aber immer noch starken Kader“. Am Mittwoch fehlen zwar immer noch Dominik Kießler, Oliver Alter und Simon Goderbauer. Aber dafür stoßen Florian Seltenreich und Lukas Goderbauer wieder zum Team dazu. mk

ET Wald-Michelbach II ist zu Hause besser

Am vergangenen Wochenende wurde in Wald-Michelbach die Kerwe gefeiert. Heute (19.30 Uhr) holt die zweite Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach ihr Heimspiel gegen den FC Fürth nach. „Wir haben etwas gut zu machen, denn gegen TVgg Lorsch haben nur zwei Spieler ihr Leistungsvermögen abgerufen“, sagte Coach Sascha Amend und spricht die 1:4-Auswärtsniederlage an. Er wird heute von Cheftrainer Ralf Ripperger auf der Bank vertreten.

Torwart Noel Palkowski kann sich Hoffnungen auf einen Startplatz beim FC Fürth machen. Bild: Philipp Reimer Foto: Philipp Reimer Photography
Torwart Noel Palkowski kann sich Hoffnungen auf einen Startplatz beim FC Fürth machen. Bild: Philipp Reimer

„Wir werden alles geben müssen, um Fürth zu schlagen. Zu Hause spielen wir einfach eine Klasse besser als auf fremden Plätzen“, sagte Amend, dessen Mannschaft zum Saisonauftakt einen 7:1-Heimsieg gegen den FV Biblis feierte. Am Samstag muss die ETW-Reserve dann schon wieder auswärts ran, wenn es zur SG Unter-Abtsteinach geht. Am Mittwoch fehlen Dino Topolovic und Luca Weiker sowie die Langzeitverletzten Sertac Döner, Dominik Vetter, Janko und Marian Veigel und Nicolas Kollmann.

Guter Test gegen Waldhof

Es gibt angenehmere Aufgaben, als unter der Woche gegen die zweite Mannschaft eines Verbandsligisten zu spielen, sagt Fürths Spielertrainer Lucas Oppermann und ist gespannt, mit welchem Personal der Gegner auflaufen wird. Aber eigentlich ist das egal. „Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die wir selbst in der Hand haben – und das sind eine ganze Menge“, sagt Oppermann, der zuletzt durch Urlauber und Kranke keinen geregelten Trainingsbetrieb hatte und auch den Spielplan mit nur zwei Punktspielen im August alles andere als optimal findet. Nach dem 5:1-Auftaktsieg beim TV Lampertheim bestritten die Fürther am Samstag ein Testspiel gegen die A-Junioren des SV Waldhof Mannheim, das zu Hause nach Toren von Mert Yapiciliar (mit starker Leistung) , Nils Arras, Ole Gärtner und Jusef Nerabi mit 4:2 (3:1) gewonnen wurde. Oppermann sprach von einer sehr guten Leistung. Künftig erwartet er von seiner Mannschaft, dass sie auch gegen destruktiv spielende Gegner wie Lampertheim in der Lage ist, das Spiel zu machen.

Oppermann kehrt zurück

Beim FC Fürth, der am kommenden Wochenende schon wieder spielfrei ist, gibt es einige Urlauber. Beispielsweise fehlen Stürmer Nils Arras und Verteidiger Florian Stiepel. Jose Rothenstein und Mert Yapiciliar sind angeschlagen. Dafür kehrt Oppermann selbst wieder auf den Platz zurück. „Ich gehe in diese Partie, um zu gewinnen“, will er gleich den zweiten Dreier einfahren.

Durch den neuen Konkurrenzkampf kann auch ein Spieler wie Marcello Gehbauer zum Auftakt mal nur auf der Bank sitzen. „Seine Reaktion im Spiel gegen Waldhof hat mir dann hervorragend gefallen. Er hat ein Topspiel gemacht“, lobt Oppermann, der auch im Tor keine eindeutige Nummer 1 hat.

Nachdem sich Noel Palkowski (Archivbild: Fritz Kopetzky) enorm gesteigert habe, sei er gleichauf mit Neuzugang Sebastian Kempf, der noch in Lampertheim begonnen hatte. Wer heute im Tor steht, darauf wollte sich der Trainer noch nicht festlegen. Oppermann sieht jedenfalls genau hin. beg

SG Hammelbach/Scharbach hat Verspätung

Es hat ein wenig gedauert, bis die SG Hammelbach/Scharbach ins Geschehen der Fußball-Kreisliga B eingreift. Dafür ist die Vorfreude jetzt umso größer. Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) geht’s endlich gegen die SG Hüttenfeld zu Hause los. Die Vorbereitung war alles andere als gut, erklärt aber Trainer Oliver Zeug. Durch Urlaub und verletzte Spieler war sie etwas zerfahren. Das Problem hatten aber viele andere Vereine, weiß er.

Auch wenn Hüttenfeld sein Auftaktspiel gegen Lorsch zu Hause verlor, „dürfen wir uns nicht von dem Ergebnis blenden lassen“, warnt Zeug. Hüttenfeld wird nur so stark auftreten „wie wir es zulassen“, betont er vor dem Hintergrund des Heimspiels. Seine Elf wird die Gäste von Anfang an beschäftigen müssen, stets konzentriert und wachsam sein, um wenig bis keine Chancen des Gegners zuzulassen. „Wir wollen zum Auftakt drei Punkte holen“, so Zeug. Allerdings fehlen ihm einige Topkräfte. Torwart Kim Wolf hatte eine Operation und fällt bis auf Weiteres aus. Er hinterlässt eine große Lücke. „Wir hoffen, dass Neuzugang Kevin Fix diese schließt.“ Der hat gut trainiert und genießt das Vertrauen. Jetzt kann er beweisen, dass er ein guter Rückhalt ist. Till Eberle, der gerade aus der Jugend kam, ist ebenfalls ein Anwärter auf diese Position. Fehlen werden die Urlauber Jan Impe und Neuzugang Leon Marschner. Sandro Eisenhauer und Simon Schröder sind verletzt. tom