Fußball

Das verändert sich bei den Bergsträßer Schiedsrichtern

Bei den Bergsträßer Fußball-Schiedsrichtern gibt es Veränderungen. Gewählt werden muss auch. Wir sagen warum.

Auch die Bergsträßer Spitzen-Schiedsrichter und -Assistenten freuen sich auf den Anpfiff der Saison 2023/24.    Bild: Jan Turinski Foto: Jan Turinski
Auch die Bergsträßer Spitzen-Schiedsrichter und -Assistenten freuen sich auf den Anpfiff der Saison 2023/24. Bild: Jan Turinski

Mit vielen personellen Neuerungen starten die Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter n die Saison 2023/24. Dies betrifft einerseits die Aufstellung der Schiedsrichter auf DFB- und Verbandsebene als auch die Zusammensetzung des Kreisschiedsrichterausschusses (KSA).

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„Mit Ablauf der Saison 2022/23 haben sowohl Lehrwart Simon Wecht als auch der stellvertretende Obmann Thomas Hirschberg ihre Ämter aus persönlichen und beruflichen Gründen niedergelegt“, erläutert KSA-Öffentlichkeitsmitarbeiter Jan Turinski. Wecht war seit 2018 Lehrwart, Thomas Hirschberg seit 2008 Stellvertreter von Obmann Karlheinz Dörsam. Da im Februar 2024 turnusgemäßen Wahlen anstehen, werden die vakant gewordenen Ämter bis dahin kommissarisch besetzt: Kevin Steinmann, bisher Ansetzer im Jugendbereich, übernimmt zusätzlich die Aufgaben des Lehrwartes, Beisitzer Gerhard Hoecker amtiert als kommissarischer stellvertretender Obmann.

Ballweg pfeift am höchsten

Aber auch mit Blick auf die Spitzenschiedsrichter der Bergsträßer Vereinigung gab es nach der Saison einiges an Bewegung. Dabei bleibt der Zwingenberg Cristian Ballweg der am höchsten pfeifende Unparteiische. Als Schiedsrichter der Dritten Liga und Assistent der Zweiten Liga schnuppert der 27-Jährige Profiluft in Stadien in der gesamten Republik. In der Regionalliga war die Vereinigung mit Christoffer Reimund vertreten. „Er wird aus persönlichen Gründen nicht mehr als Schiedsrichter aktiv sein“, bedauert Obmann Karlheinz Dörsam das Ausscheiden des bisherigen Spitzenschiedsrichters.

In der Hessenliga sind Simon Wecht und Simon Heß aktiv, während Joschka Pfeifer freiwillig einen Schritt kürzertritt und nur noch Spiele auf Kreisebene leiten wird. Als Verbandsliga-Schiedsrichter sind Kevin Steinmann und Nikolas Czypull gelistet, wobei Letzterer ein Jahr pausiert, um sich auf sein zweites Staatsexamen vorzubereiten.

In der Gruppenliga kommen Fabien Mink, Clemens Riehl, Viktor Kipka, Lukas Renner und Ricco Wiegand zum Einsatz. „Ricco hat in der vergangenen Saison als Schiedsrichter der Kreisoberliga absolut überzeugt“, lobt Karlheinz Dörsam. Zudem haben die Nachwuchskräfte Lukas Mütz und Maximilian Miller die Möglichkeit, in der Rückrunde in die Gruppenliga aufzusteigen. Sie wurden in den Förderkader der Region Darmstadt aufgenommen. Insgesamt besteht die Bergsträßer Schiedsrichtervereinigung zurzeit aus 125 Unparteiischen – ein Wert, der den Ansetzern jede Woche aufs Neue Sorgen bereitet: „In der vergangenen Saison ist es durchaus vorgekommen, dass Spiele nicht besetzt werden konnten, insbesondere im Jugendbereich“, erläutert Dörsam.

Neulingslehrgang

Die Problematik erkennt auch Kevin Steinmann: „Wenn es nicht Kollegen gäbe, die zwei oder mehr Spiele pro Wochenende pfeifen, könnten wir deutlich weniger Spiele besetzen.“ Wie immer hoffen die Verantwortlichen, dass der nächste Ausbildungslehrgang Anfang 2024 Abhilfe schafft. „Wir haben 62 Vereine im Kreis, die am Spielbetrieb teilnehmen und somit Schiedsrichter stellen müssen. Für den letzten Lehrgang hatten sich jedoch nur zehn Anwärter gemeldet“, bedauert Dörsam. Alle Informationen zum Neulingslehrgang erteilt Kevin Steinmann (Mail: kevin.steinmann@kfa-bergstrasse.de). Die aktuellen Informationen zur Bergsträßer Schiedsrichtervereinigung gibt es darüber hinaus auch auf Facebook (Schiedsrichtervereinigung Bergstraße) und Instagram (schiedsrichter_bergstrasse). all